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Appell an die Verantwortung

4000 Biker bei der Gedenkfahrt für die tödlich verunglückten Motorradfahrer – Gottesdienst

Veröffentlicht am Sonntag, 01. Mai 2011 Motorrad-GedenkfahrtVon Martina Jurk 

Braunschweig. Bedrückend wirken die 14 Kreuze im Dom, auf denen die Namen der im vergangenen Jahr tödlich verunglückten Motorradfahrer stehen. Sie sind Mahnung und Symbol beim Gedenkgottesdienst.

Rund 4000 Biker nahmen gestern an der 24. Gedenkfahrt der Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrer von Salzgitter-Lebenstedt nach Braunschweig teil. Dass die Fahrt immer Ende April stattfindet, hat seinen Grund: Die Motorrad-Saison beginnt und mit ihr der Geschwindigkeitsrausch der Biker. Deren Seelsorger Reinhard Arnold appellierte an die Verantwortung im Umgang mit den Zweirädern, aber gleichermaßen an die Aufmerksamkeit der Autofahrer. 2010 starben fünf Kradfahrer mehr in der Region als im Jahr zuvor. „Eine traurige Steigerung“, so Arnold. An der Gedenkfahrt nahmen neben dem Oberbürgermeister von Salzgitter, Frank Klingebiel, auch die Braunschweiger Bürgermeisterin Friederike Harlfinger und der Wolfenbütteler Landrat Jörg Röhmann teil. Den Auftakt bildete der 14. Verkehrssicherheitstag auf dem Rathausplatz in Salzgitter-Lebenstedt mit einem Informations- und Verkehrssicherheitsprogramm unter dem Motto „Wer lenkt Dich – Engelchen oder Teufelchen“. Die Spitze des Konvois, der sich auf den Weg nach Braunschweig in Bewegung setzte, bildeten die Kreuze für die getöteten Motorradfahrer. 

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