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„Erstes Finale um die Playoffs“
Basketball-Bundesliga: Phantoms wollen in Tübingen (Sonnabend, 20 Uhr) neue Serie starten
Veröffentlicht am Mittwoch, 10. März 2010
Von Christoph Matthies
Braunschweig. Die Phantoms wollen Platz acht der Basketball-Bundesliga verteidigen, die Tigers müssen siegen, um im Playoff-Rennen zu bleiben: Spannende Voraussetzungen für das Auswärtsspiel in Tübingen am Sonnabend um 20 Uhr.
Trotz der deutlichen 80:93-Niederlage gegen den Deutschen Meister aus Oldenburg sah Sebastian Machowski, Headcoach der New Yorker Phantoms, am Sonnabend nicht nur die Schwächen seiner Mannschaft: „Es gab dem Spiel viele positive Dinge abzugewinnen. Etwa unsere gute Wurfquote von über 50 Prozent oder die Tatsache, dass wir uns 25 Freiwürfe erarbeitet und davon 88 Prozent verwandelt haben.“
Die Phantoms müssen nun versuchen, die nötigen Punkte für den Playoff-Einzug gegen vermeintlich schwächere Teams und direkte Konkurrenten im Kampf um die Meisterrunde einzufahren. Ein solcher Gegner sind die Walter Tigers Tübingen, bei denen den Phantoms am Sonnabend nun wieder ein Sieg gelingen soll. „Das wird ein Vier-Punkte-Spiel und ein erstes Finale um die Playoffs“, umreißt Machowski die Bedeutung der Auswärtspartie bei den Schwaben, die mit zwölf Siegen auf dem Konto – nur zwei weniger als die Braunschweiger – auch noch von den Playoffs träumen dürfen.
Mit einem verringerten Etat und ohne abgewanderte Leistungsträger wie Center Rasko Katic oder Forward Michael Haynes sahen viele Experten Tübingen als heißen Kandidaten für den Kampf gegen den Abstieg. Dass es bisher anders kam, ist nicht zuletzt Trainer-Neuling Igor Perovic zuzuschreiben, der bei seinen Neuverpflichtungen einen guten Riecher bewies. So führen der aus Ulm an den Neckar gewechselte Flügelspieler Romeo Travis sowie Liga-Neuling Michael Jenkins die interne Scorer-Rangliste mit jeweils 14 Punkten pro Begegnung an. Auch BBL-Veteran Sascha Nadjfeji beweist mit durchschnittlich 13 Punkten, dass er mit seinen 33 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört.
„Wir werden gegen Tübingen eine neue Serie starten“, versprach Swingman John Allen den Fans am Sonnabend in der VW-Halle. Dass dies gar nicht so einfach werden dürfte, wurde bereits im Hinspiel deutlich, als sich die Braunschweiger einen nur hauchdünnen 70:69-Erfolg erkämpften.



