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Arnold: „Befinden uns in guten Gesprächen“

Fußball: Neuer Eintracht-Coach soll nächste Woche vorgestellt werden – Nürnberg an Abdullahi interessiert.

Der 1. FC Nürnberg soll an ihm interessiert sein: Eintrachts Suleiman Abdullahi. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon, 22.05.2018.

Braunschweig. Mit großer Spannung erwarten die Fans von Eintracht Braunschweig die kommende Woche. Dann wollen die Löwen einen Nachfolger für Torsten Lieberknecht präsentieren, mit dem anschließend die Kaderplanung vorangetrieben werden soll.
„Wir befinden uns in guten Gesprächen und hoffen, den neuen Trainer nächste Woche vorstellen zu können“, erklärt Marc Arnold.

Noch keinen neuen Stand gibt es in Bezug auf neue Spieler oder Vertragsverlängerungen mit bisherigen Akteuren. Dies ist einerseits der Tatsache geschuldet, die Personalplanung in Abstimmung mit dem neuen Mann an der Seitenlinie vorzunehmen, aber auch der Weltmeisterschaft, die in der Vergangenheit oft für ein „Sommerloch“ auf dem Transfermarkt geführt hat.
Darüber hinaus haben alle Spieler des letztjährigen Kaders momentan Urlaub, mit einigen befindet sich Arnold aber in „in losem Austausch“.
Konkret über eine Weiterbeschäftigung soll erst nach der Trainervorstellung geredet werden. Dann soll es auch um die Frage gehen, wer aus dem blau-gelben Nachwuchs für einen Kaderplatz in der 3. Liga infrage kommt.
Klar ist, dass Nachwuchsakteure die Chance bekommen werden, sich zu empfehlen. „Das wird sich erst im Laufe der Vorbereitung herauskristallisieren. Es ist stark davon abhängig, welche Spielertypen wir für welche Position brauchen. Zu Beginn werden wahrscheinlich noch mehr Nachwuchsspieler mittrainieren, da der Kader noch nicht vollständig ist“, erklärt der 47-Jährige.
Interesse anderer Vereine an bisherigen Eintracht-Spielern ist bis dato noch nicht zu vermelden. Einzige Ausnahme ist Suleiman Abdullahi, auf den Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg bei der Suche nach einem schnellen Konterstürmer gestoßen sein soll. „Aus Nürnberg hat sich bisher noch niemand gemeldet“, erklärt Eintrachts sportlicher Leiter, berichtet allerdings von „losen Anfragen“ für den einen oder anderen der neun verbliebenen Spieler.
Neben Abdullahi stehen Gustav Valsvik, Christoffer Nyman, Frederik Tingager, Onur Bulut, Philipp Hofmann und Özkan Yildirim bei den Löwen noch unter Vertrag.
Im Frühjahr hatten auch Niko Kijewski und Marcel Engelhardt ihre Arbeitspapiere verlängert, angesichts des schon damals drohenden Abstiegs wahrscheinlich auch für die neue Spielklasse.
Bei der Kaderbesetzung könnte den Löwen zugute kommen, dass viele Zweitligisten aufgrund des engen Saisonverlaufs und dem damit verbundenen unbefriedigenden Abschneiden ihren Kader umkrempeln wollen, was möglicherweise mehr interessante Spieler als üblich auf den Markt spülen wird.
„Das könnte durchaus der Fall sein, letztlich kommt es darauf an, ob die Spieler, die uns weiterhelfen würden auch bezahlbar sind“, erklärt Arnold die Marschroute.
Die Ankündigung vieler ehemaliger Konkurrenten, wie Darmstadt, Fürth oder Union Berlin, den Kader komplett umzukrempeln, steht er dabei zwiespältig gegenüber.
„Die erzielten Punkte sehen durch die enge Tabellenkonstellation im Ergebnis schlechter aus als in vergangenen Jahren. Ein kompletter Umbruch wird deshalb nicht automatisch zu einem besseren Ergebnis führen, letztlich muss das aber jeder Verein selbst wissen“, erklärt Marc Arnold.

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