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Busbetriebshof wird für 22 Millionen Euro saniert

Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit 11,4 Millionen an den Kosten – Bezug 2019 geplant

Hatten Spaß bei der Grundsteinlegung: (v.l.) Landtagsabgeordneter Christos Pantazis, Architekt Ulrich Decker, Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Landtagsabgeordneter Oliver Schatta, Minister Bernd Althusmann, Bundestagsabgeordneter Carsten Müller und Verkehrs-GmbH-Geschäftsführer Jörg Reincke. Foto: Konrad

Braunschweig. Nach Wochen ohne Regen mussten sich die Wolken am Dienstag ausgerechnet bei der Grundsteinlegung für den neuen Busbetriebshof im Lindenberg öffnen. Oberbürgermeister Ulrich Markurth wertete das nicht als schlechtes Omen und bedankte sich beim Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, der einen Förderbescheid in Höhe von 11,4 Millionen Euro, etwa die Hälfte der geplanten Kosten, überbrachte. Im August 2019 plant Jörg Reincke, Geschäftsführer der Verkehrs-GmbH, den Bezug der neuen Werkstätten und des Hauptgebäudes.

„Braunschweig ist eine anpackende Stadt und eines unserer wichtigsten Zentren in ganz Niedersachsen“, sagte Althusmann zur Begrüßung: „Für den wichtigsten Anbieter des ÖPNV in der Region, freue ich mich, im Namen des Landes Niedersachsen dieses Vorhaben zu unterstützen.
„Nach dem Neubau des Stadtbahnbetriebshofes ist es höchste Zeit, auch Betriebsgebäude und Werkstätten für den Busbetrieb auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen“, freute sich Markurth und ergänzte: „Die Stadtbahnen sind das Rückgrat für den ÖPNV, die Omnibusse sorgen für die Flexibilität.

Über 155 Busse verfüge die Verkehrs-GmbH derzeit und erbringe damit rund Dreiviertel ihrer gesamten Transportleistung, etwa 7,5 Millionen Kilometer im Jahr, erläuterte Reincke. „Nachdem wir in den Jahren 2011 und 2012 die ersten Hallen grunderneuert haben, werden wir in dieser Bauphase die Werkstätten, das Betriebsdienstgebäude und die Abstellhallen komplett neu aufbauen. In dem neuen Betriebsdienst- und Werkstattgebäude arbeiten dann alle Arbeitsbereiche mit 350 Mitarbeitern des Bussektors unter einem Dach“, so Reincke.

Im ersten Bauabschnitt werden die Werkstätten bis auf die Fundamente abgerissen und neu aufgebaut. Auf den ersten beiden Doppelspuren des Neubaus ist die Betankung, die Innenreinigung und Fahrzeugversorgung vorgesehen. Auch die Ladestation für die induktive Ladung der Elektro-Busse wird hier eingebaut. Das neue Betriebsdienstgebäude schließt sich dreigeschossig an die Werkstatt an und ist voll unterkellert. Untergebracht sind hier die Fahrdienstleitung und der Betriebsrat. Weiter entstehen Lagerräume. Im ersten Obergeschoss befinden sich Kantine und Küche, sowie ein Aufenthaltsraum, Büros, ein Kassenraum und Postfächer für die Fahrer. Das zweite Obergeschoss wird durch einen Aufbau über die Werkstatt erweitert. Neben Dusch- und Waschräumen sind hier Umkleiden untergebracht. Dazu kommen Technikräume, Kleiderkammer, Büros, Besprechungszimmer, Sattlerei sowie die Fahrschule.

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