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„Das wird kein Zuckerschlecken“

Fußball: Eintracht morgen in Kaiserslautern – Trainerteam verlängert Verträge bis 2020.

Zweikampf im Hinspiel: Eintrachts Onel Hernandez gegen Robin Koch (Kaiserslautern). Foto: SH

Von Elmar von Cramon, 31.03.2017.

Braunschweig. Das morgige Auswärtsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern soll für Eintrachts Zweitliga-Fußballer den Startpunkt in eine erfolgreiche englische Woche markieren. Im Anschluss an die Partie auf dem Betzenberg (Anstoß 13.30 Uhr) bleiben die Löwen dann vor Ort, um sich auf die darauffolgende Auswärtspartie am Mittwoch um 17.30 Uhr bei Greuther Fürth vorzubereiten.

„Für uns war es in der Pause wichtig, konditionell eine Schippe draufzulegen. Wir sind gewappnet und wollen uns mit einem guten Spiel in Fahrt für die englische Woche bringen“, erklärt Torsten Lieberknecht vor der Begegnung in seiner alten sportlichen Heimat. Deshalb kommt beim gebürtigen Pfälzer auch Vorfreude auf: „Man freut sich immer darauf, auch weil der Betzenberg ein Mythos ist. Das Spiel ist etwas Besonderes, wenn man Fan des FCK war und auch immer noch ein bisschen ist.“
Die Aufgabe schätzt der Eintracht-Coach als „hohe Hürde“ ein, was nicht nur mit der Lage des Fritz-Walter-Stadions auf dem „Betze“ zu tun hat: „Analysiert man die Mannschaft des FCK, sieht man, wie stark und ausgeglichen die zweite Liga ist. Das Team hat eigentlich das Potenzial, im Aufstiegskampf mit dabei zu sein.“
Sein Trainerkollege Norbert Meier, dem er nach acht Spielen bereits eine „Handschrift“ bescheinigt, hatte die Mannschaft nach dem 0:2 in Bielefeld aber in die Pflicht genommen und ihre Mentalität infrage gestellt. „Wir müssen damit rechnen, dass das Team versucht, die Kritiker in diesem Punkt in die Schranken zu weisen. Das wird kein Zuckerschlecken“, erwartet der 43-Jährige hochmotivierte „Rote Teufel“. Personell kann er dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen und muss lediglich auf Marcel Correia (Reha) und den angeschlagenen Adam Matuschyk verzichten.
Die Nationalspieler Christoffer Nyman, Gustav Valsvik und Nik Omladic kehrten wohlbehalten nach Braunschweig zurück und konnten nach kurzer Regenerationsphase wieder ins Training einsteigen. Während die beiden Skandinavier Stammspieler sind, war Omladic zuletzt außen vor und kam seit dem 1:1 gegen Aue vor sechs Wochen nicht mehr zum Einsatz. „Die Chance, sein Können von Anfang an zu zeigen, ist auch für Nik hoch“, bescheinigt Lieberknecht seinem Schützling Engagement in den Übungseinheiten. Um die Spannung für das gesamte Team hochzuhalten, fährt heute auch das gesamte Personal anstatt eines 18er-Kaders in die Pfalz, wo sich das Team auch auf das Mittwoch-Spiel bei Greuther Fürth vorbereiten wird.
Vor der Partie sorgten die Löwen für ein weiteres Stück Kontinuität und verlängerten die zum Saisonende auslaufenden Verträge von Co-Trainer Darius Scholtysik, Torwarttrainer Alexander Kunze sowie Reha- und Athletikcoach Jürgen Rische um weitere drei Jahre bis 2020. „Das Trainer-Team arbeitet in dieser Konstellation seit vielen Jahren eng und sehr erfolgreich zusammen, so dass es nach der Vertragsverlängerung mit Torsten ein logischer Schritt war, auch Scholty, Alex und Jürgen bis 2020 zu binden. Die drei sind ein wichtiger Baustein des gesamten Teams und durch und durch blau-gelb“, zeigt sich Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold über die Vertragsverlängerung der drei ehemaligen Löwen-Akteure zufrieden.
So könnten sie spielen: Fejzic – Reichel, Valsvik, Decarli, Sauer (Baffo) – Boland, Moll, Zuck (Omladic) – Hernandez – Nyman (Kumbela), Abdullahi.

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