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Der VfL hat die harte Nuss Nürnberg geknackt

Fußball: Wolfsburger siegen im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 2:0 in der Verlängerung.

Hat sich immer mehr zum Wolfsburger Pokalhelden entwickelt: Ohis Felix Uduokhai. Foto: regios24/Darius Simka

Von Jörg Kleinert, 22.12.2017.
 

Wolfsburg. Es war die erwartet harte Nuss, doch der VfL Wolfsburg hat sie geknackt – wenngleich der Fußball-Bundesligist länger dafür benötigte als gewünscht. Die Rede ist vom Achtelfinalspiel der „Wölfe“ im DFB-Pokal beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg, in dem sich das Team von Cheftrainer Martin Schmidt erst in der Verlängerung mit 2:0 durchsetzte. Die Treffer erzielten Felix Uduokhai (96.) und Daniel Didavi (118.).

Uduokhai entwickelt sich immer mehr zum Wolfsburger Pokalhelden, denn der 20-jährige Innenverteidiger hatte seinem VfL bereits in der Runde zuvor im Heimspiel gegen Hannover 96 mit dem Tor zum 1:0-Sieg das Weiterkommen gesichert.

Fehlten in der ersten Hälfte noch die Abschlüsse, entstand nach dem Seitentausch ein echter Pokal-Fight: Zunächst traf Mario Gomez aus spitzem Winkel den Pfosten (68.), ehe auf der Gegenseite Mikael Ishak ebenfalls aus guter Position vergab (70.). Der eingewechselte Divock Origi drosch den Ball gegen den linken Pfosten (79.) – die zweite dicke Chance für den VfL in Hälfte zwei.

In der Schlussphase der Begegnung schnürten die „Wölfe“ die Hausherren regelrecht in der eigenen Hälfte ein, ließen jedoch besonders bei Flanken die letzte Präzision vermissen. In der Verlängerung präsentierten sich die Grün-Weißen im Frankenland vor allem in der Verlängerung als abgezockteres Team, das seine Chancen kaltschnäuzig nutzte.

Warten müssen die Wolfsburger noch auf ihren Viertelfinalgegner. Seit dieser Saison hatte die Ziehung immer am Sonntag, der unmittelbar auf die Runde folgte, stattgefunden. Davon rückte der DFB diesmal jedoch aufgrund des ungewöhnlichen Termins ab: Es wäre der 24. Dezember gewesen. Die verbleibenden acht Kugeln werden nun am 7. Januar (18 Uhr) im Rahmen der ARD-Sportschau im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund gezogen, auch das DFB-Pokal-Viertelfinale der Frauen wird dabei mit ausgelost.

Diese sieben Mannschaften sind neben dem VfL im Viertelfinale dabei: Mainz 05, Schalke 04, Werder Bremen, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt, der FC Bayern und der SC Paderborn. Gelost wird aus einem Topf, wobei die erstgezogene Mannschaft Heimrecht hat – mit einer Ausnahme indes: Drittligist SC Paderborn hat grundsätzlich Heimrecht, auch wenn die Ostwestfalen erst als zweite Mannschaft eines Duells gezogen werden. Das Viertelfinale steigt am 6. und 7. Februar, das Halbfinale am 17. und 18. April – ehe am 19. Mai im Berliner Olympiastadion der Pokalsieger ermittelt wird.

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