Dramatische Szenen: Alles nur Übung

Die Feuerwehr Helmstedt probt in einem realistischen Test den „Massenanfall von Verletzten“.

Die Ortsfeuerwehr Helmstedt wurde am Donnerstagabend zu einem Verkehrsunfall mit einem Schulbus alarmiert. Foto: Alexander Weis/Feuerwehr Helmstedt

Von Maria Lüer, 23.02.2018.
 

Helmstedt. Übung für den Ernstfall: Am Ortsausgang Helmstedt im Bereich Drillingskiefer simulierte die Feuerwehr und der Rettungsdienst am Donnerstagabend einen dramatischen „Massenanfall von Verletzten“ (MANV). Simuliert wurde ein Unfall mit einem Schulbus, der mit einem Motorrad zusammengekracht war. Der Bus, von der Firma Reimann bereitgestellt, war auf die Seite gekippt.

Als Einsatzleiter Marc Blumenberg eintraf, zählte er insgesamt elf Verletzte. Daraufhin rückten die Ortsfeuerwehren Emmerstedt, Barmke und Büddenstedt, die Feuerwehr Grasleben sowie eine große Anzahl an Rettungswagen und Notärzten zur Einsatzstelle aus.
Der Notarzt bestimmte die Schwere der Verletzungen und teilte die Opfer in verschiedene Kategorien ein. Nach einer Erstversorgung kamen die Verunglückten in umliegende Krankenhäuser. Das Krankenhaus Helmstedt war ebenfalls involviert, hier wurde ein Teil der „Verletzten“ hintransportiert und ebenfalls realistisch die Annahme und Versorgung geübt.

Feuerwehrsprecher Alexander Weis berichtet, dass es sich um eine „sehr gut ausgearbeitete Alarmübung“ handelte. Die Verletzten seien täuschend echt geschminkt gewesen und hätten sich auch entsprechend verhalten. „Für alle Beteiligten war dies eine enorme Erfahrung, auf die man aufbauen kann. Zum Glück ist solch ein Einsatz nicht alltäglich, umso wichtiger ist es so etwas zu üben, sich kennenzulernen und über den Tellerrand hinauszuschauen zu den anderen Hilfsorganisationen“, betont Weis.

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