• Home
  • > >
  • Eintracht: Nur ein Punkt gegen Zwickau

Eintracht: Nur ein Punkt gegen Zwickau

Braunschweiger Fußball-Drittligist erreicht im Heimspiel ein 1:1 – Tor von Philipp Hofmann

Torjubel: Eintrachts Philipp Hofmann hat durch einen verwandelten Elfmeter das 1:1 gegen Zwickau erzielt. Foto: Susanne Hübner Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen.

Von Elmar von Cramon, 7. August 2018
Braunschweig. Mit einem 1:1 (0:1) endete gestern Abend das zweite Heimspiel von Eintrachts Drittliga-Fußballern vor 17157 Zuschauern gegen den FSV Zwickau.
Während die Gäste eine ihrer wenigen Torchancen zur Führung durch Miatke nutzen konnten (33.), kam die blau-gelbe Offensive bei tropischen Temperaturen erst im zweiten Durchgang richtig in Schwung und belohnte sich mit dem Ausgleichstreffer durch Philipp Hofmann (70./Foulelfmeter).

In der Schlussphase versuchten die spielerisch überlegenen Braunschweiger gegen die tiefstehenden Sachsen den Siegtreffer zu erzwingen, waren letztlich aber nicht effektiv genug in ihren Bemühungen.

Eintrachts Trainer Henrik Pedersen nahm im Vergleich zum 0:2 in Rostock eine Veränderung vor und ließ David Sauerland anstelle von Robin Becker auf der rechten Seite beginnen.

Bei einer Temperatur von 35 Grad konnten sich die Löwen dem Gästetor in der Anfangsphase zweimal gefährlich annähern, doch bei den Hereingaben von Hofmann (4.) und Jonas Thorsen (5.) fehlte in der Mitte jeweils der Abnehmer. Dann dauerte es eine ganze Weile, bis die Löwen erneut gefährlich vor dem FSV-Gehäuse auftauchten. Erst flog der Schuss von Jonas Thorsen drüber (16.), kurz darauf setzte Ivan Franjic nach schönem Solo den Ball flach neben das Tor (18.).  Insgesamt waren die Löwen bemüht, nicht wie in Rostock ins offene Messer zu laufen, sondern versuchten, gegen abwartende Gäste langsam die spielerische Oberhand zu gewinnen. Offensivszenen waren zunächst aber Mangelware. Hofmann traf nach Ecke von Onur Bulut per Kopf das Außennetz (27.), während Malte Amundsens Distanzversuch zur Ecke abgefälscht wurde. Diese trat Bulut jedoch so gefährlich, dass FSV-Keeper Johannes Brinkies den Ball gerade noch vor der Linie abwehren konnte, bis dato die dickste Möglichkeit für die Blau-Gelben (30.).

Dann schlugen jedoch die Gäste zu. Niko Kijewski und Frederik Tingager bekamen den Ball an der Seitenauslinie nicht geklärt, sodass Christian Bickel den heranrauschenden Miatke fand, der trocken zum 1:0 für die Gäste vollenden konnte (33.). Eintracht hatte zwar auch in der Folge mehr vom Spiel, konnte aber kaum Gefahr für das Tor der Sachsen heraufbeschwören, sodass es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause ging.

Nach dem Wechsel versuchte die Pedersen-Elf weiter Druck zu machen und setzte sich sofort in der gegnerischen Hälfte fest. Bulut hatte wenige Minuten nach Wiederanpfiff Pech, als er mit einem satten Schuss von halbrechts nur dem Pfosten traf (53.), Franjic zielte kurz darauf von halblinks gleich mehrere Etagen zu hoch (57.).

Nach einer Stunde hatten sich die Löwen zwar ein Eckenverhältnis von 9:0 erarbeitet, dennoch kam das FSV-Tor nur selten in Bedrängnis.

Dann ging es Schlag auf Schlag: Zunächst parierte Brinkies gegen Hofmann (66.) und Thorsen (68.), dann wurde Hofmann im Strafraum beim Schussversuch gefoult, sodass Schiedsrichter Timo Gerach auf den Elfmeterpunkt zeigte. Hofmann lief selbst an und verwandelte sicher zum Ausgleich (70.).

Die Gastgeber versuchten nun, den Siegtreffer zu erzwingen, eine gute Freistoßchance durch Kijewski (78.) blieb jedoch ungenutzt. Nach einem unnötigen Ballverlust der Löwen kamen die Zwickauer zu einer seltenen Gelegenheit, Miatkes anschließende Hereingabe blieb jedoch von mehreren Zwickauern ungenutzt (83.). Kurz darauf verpasste Ex-Einträchtler Julius Reinhardt per Kopf das 2:1 (87.). In der Nachspielzeit scheiterte Hofmann mit einem Seitfallzieher, letztlich blieb es jedoch beim Unentschieden.

Engelhardt – Kijewski, Tingager, Burmeister (78. Nkansah), Sauerland – Fürstner – Amundsen (82. Canbaz), Franjic, Thorsen (69. Fejzullahu), Bulut – Hofmann.

^