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Ende der kurzen Ära von Trainer Valérien Ismaël

Fußball: VfL Wolfsburg trennt sich vom Coach.

Valérien Ismaël. Foto: regios24

Wolfsburg, 28.02.2017.

Es war völlig unnötig, es war unglücklich – und am Ende war es einfach zu viel: Die 1:2-Heimniederlage des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen war das letzte Spiel der kurzen Ära von Valérien Ismaël. In seiner Zeit als Chefcoach hatten die „Wölfe“ lediglich 6 von 17 Pflichtspielen für sich entscheiden können und schweben weiterhin in akuter Abstiegsgefahr.

Dabei hatte Ismaël gegen Bremen alles versucht, seine Startelf auf fünf Positionen verändert. Und auch wenn die Grün-Weißen vom Anpfiff weg die überlegene Mannschaft waren, viel mehr vom Spiel hatten, mussten sie einem frühen 0:2-Rückstand durch den Doppelpack von Serge Gnabry (10., 18.) hinterherlaufen. Borja Mayoral (19.) verkürzte zwar postwendend. Doch trotz bester Chancen, darunter zwei Pfostenschüssen von Daniel Didavi und Mayoral, blieb es bis zum Abpfiff beim 1:2.

Es folgte, was folgen musste – jedenfalls, wenn man die Aussagen direkt nach der Niederlage richtig deutete. Sportdirektor Olaf Rebbe vermied ein Bekenntnis zum Trainer vor den TV-Mikrofonen – und gab anderthalb Tage später die Trennung von Ismaël bekannt.

„Nach Abwägung aller Fakten und Umstände sind wir überein gekommen, dass die Trennung die richtige Maßnahme ist, um die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen. Wir haben uns in der Entscheidungsfindung nicht in erster Linie von dem jüngsten Ergebnis gegen Bremen leiten lassen, sondern vor allem auch die Eindrücke und Resultate aus den letzten Wochen und Monaten in die Bewertung mit einfließen lassen“, erklärte der VfL-Sportdirektor: „Wir bedanken uns bei Valérien Ismaël, dass er sofort bereit war, die Mannschaft im Oktober 2016 in einer schwierigen Phase zu übernehmen und mit großem Einsatz alles daran gesetzt hat, die Situation zu verbessern. Leider ist es uns nicht gelungen, trotz aller Geschlossenheit wieder sportlich erfolgreich zu sein.“

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