Freitag der 13. – ein Glückstag

Zur Frühjahrsmesse soll die Sonne scheinen – Entscheidung für späteren Termin war goldrichtig.

Zum ersten Mal auf der Frühjahrsmesse: Die verrückte Farm und ihre verrückten Bewohner freuen sich auf viele Besucher. Foto: oh

Von Marion Korth, 11.04.2018.

Braunschweig. Entspannte Gesichter bei der Pressekonferenz vor Beginn der Frühjahrsmesse am Freitag. Der 13. wird ein Glückstag werden, ganz bestimmt. „Es sieht richtig, richtig gut aus“, sagt Platzverwalterin Gaby Grandt. Sie hat sich schon einmal die Wetterprognosen für die nächsten Tage angesehen und ist danach zuversichtlich, dass die Rechnung der Schausteller in diesem Jahr aufgeht.

„Damit das Wetter schön ist, haben wir die Messe auf einen Termin nach Ostern verlegt“, sagt Gaby Grandt. Offenbar eine gute Entscheidung. Und auch die Schausteller spielen mit. Frank Berweke freut sich, dass er den „Propeller“, ein Fahrgeschäft für ganz Mutige, aus den Niederlanden nach Braunschweig geholt hat. In 40 Metern Höhe lässt der die Gondeln um sich selbst kreiseln – das ist nichts für schwache Nerven und Mägen. Aber an Kinder und ihre Eltern und Großeltern haben die Organisatoren auch gedacht. „Die verrückte Farm“ ist ein lustiges und verspieltes Laufgeschäft, ähnlich einer Geisterbahn, aber nur mit netten Bewohnern.

Es ist ein witziger Zufall, dass die Frühjahrsmesse an einem Freitag dem 13. beginnt, und eine der Attraktionen auf dem Schützenplatz genauso heißt. Ein bisschen blutrünstig und unheimlich geht es in dem merkwürdigen Haus um, aber zum Glück findet auch diese „Rocky-Horror-Picture-Show“ der besonderen Art ein gutes Ende.
Die Messeorganisatoren Gaby Grandt und Frank Berweke legen Wert auf das Gleichgewicht zwischen Altbewährtem und Neuem. Das nostalgische Kettenkarussell gehört für sie ebenso dazu wie der Bratwurststand. Für Höhepunkte sorgen das Piratenschiff „Black Pearl“ oder das Flugkarussell „Propeller“. Kulinarisch reicht die Speisekarte vom Heideschinken über gefülltes Fladenbrot bis hin zu handgemachten Pommes und Kartoffelchips.
Die Frühjahrsmesse findet in diesem Jahr nicht nur später als sonst statt, sondern wurde gleich noch um zwei Tage verlängert, um den 1. Mai als Feiertag mit einzuschließen. Berweke hofft auf viele Besucher, damit sich herumspricht, wie schön die Messe in Braunschweig ist. „Dann wird es im nächsten Jahr noch einfacher, den Platz vollzubekommen“, meint er. So manche Sensation könnte er sich gut auf dem Schützenplatz vorstellen, wenn die Neuausrichtung zum Erfolg wird. Für viele Schausteller würde sich der Rummel in Wolfsburg als Anschlusstermin geradezu anbieten. Eine möglichst sprit- und zeitsparende Planung der Touren ist für die Schausteller schon allein aus Kostengründen existenziell.
Wirklich sehenswert sei auch das große Musikfeuerwerk am 27. April, verspricht Gaby Grandt. Über Braunschweig soll es funkelnde Sterne regnen …

^