„Gemeinsam dem Verein helfen“

Braunschweig.

Auch Stürmer Christoffer Nyman (Nummer 15) blieb der ersehnte Ausgleich verwehrt. Foto: SH

Der erhoffte Befreiungsschlag gelang den Löwen im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht. Durch die ärgerliche 1:2-Niederlage steckt die Mannschaft vor dem Auswärtsmatch beim SV Sandhausen (Sonntag, 13.30 Uhr) deshalb weiter im unteren Mittelfeld der Tabelle fest. Hoffnung macht allerdings die Leistungssteigerung der Blau-Gelben im zweiten Durchgang, die aber nicht mehr ausreichte, um Zählbares an der Hamburger Straße zu behalten.

„Es war eine unnötige Niederlage. Wir haben den Beginn verschlafen, dann im zweiten Durchgang viel investiert, doch leider hat es nicht gereicht“, so Torsten Lieberknecht.
Sensationelle 26 Torschüsse standen am Ende für die Löwen zu Buche, doch lediglich beim Anschlusstreffer von Suleiman Abdullahi hatte der Ball auch im Netz gezappelt. Einem weiteren Treffer des Nigerianers war wegen angeblichen Foulspiels von Philipp Hofmann die Anerkennung verwehrt worden, während Jan-Ingwer Callsen-Bracker einen Schuss Abdullahis per Hand zur Ecke geklärt hatte. „In der Nachbetrachtung war es auch klar zu sehen“, ärgerte sich der Coach.

Nun soll am kommenden Wochenende in Sandhausen der nächste Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. „Sie kokettieren immer damit ein kleiner Dorfverein zu sein, dennoch spielen sie seit Jahren zweite Liga und haben in ihren Reihen eine Menge Erfahrung“, warnt der 44-Jährige. Und doch gehört die Elf von Trainer Kenan Kocak noch zu den gefährdeten Teams. „Gewinnen wir dort, sind wir bis auf drei Punkte herangerückt“, so Lieberknecht, der bis zum Schluss mit einer spannenden Saison rechnet: „Alles ist möglich, auch wir haben das Potenzial, eine Serie wie andere Teams zu starten.“

Dabei helfen sollen vor allem die Fans, die die Mannschaft gegen Kaiserslautern leidenschaftlich unterstützten, aber auch ein Transparent mit der Aufschrift „Lieber Knecht als Klüngel“ präsentierten: „In schwierigen Situationen hat sich bei Eintracht immer ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt. Das Wichtigste ist immer der Verein und nicht ich als Trainer oder andere Personen. Wenn ich Unterstützung erfahre, weiß ich, dass diese auch meiner Mannschaft gilt und den Vereinsverantwortlichen, die wie ich Tag und Nacht alles für den Verein geben.“ Auch in den kommenden Wochen wünscht sich Lieberknecht deshalb einen intensiven Support der Eintracht-Fans für alle handelnden Personen. „Lasst uns gemeinsam dem Verein helfen“, so seine Aufforderung.

^