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„Geschlossene Mannschaftsleistung“

Fußball: Eintracht nach 1:0-Sieg in Sandhausen nun im Spitzenspiel gegen den VfB Stuttgart.

Sicherer Rückhalt beim Sieg in Sandhausen: Eintrachts Torhüter Jasmin Fejzic. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon, 28.02.2017.

Braunschweig. Abermals entpuppte sich das Stadion am Hardtwald nach einer Sieglos-Serie als gutes Pflaster für Eintrachts Zweitliga-Fußballer. Wie zuvor schon 2015 gelang in Sandhausen der erste Sieg nach der Winterpause. Freude herrscht bei den Löwen aber nicht nur über den ersten dreifachen Punktgewinn des Kalenderjahres, sondern auch darüber, dass das kommende Heimspiel gegen Tabellenführer VfB Stuttgart jetzt zu einem echten Spitzenduell geworden ist.

„Es ist klar, dass wir uns freuen, nachdem wir über einen längeren Zeitraum ohne Sieg waren“, ist Marc Arnold erleichtert. Insgesamt sieht der sportliche Leiter Eintrachts den knappen und umkämpften 1:0-Erfolg jedoch als durchaus verdient an: „Unterm Strich waren wir dieses eine Tor besser. Auch wenn Sandhausen zu Beginn eine gute Phase hatte, haben wir uns schon in der ersten Halbzeit gesteigert und im zweiten Durchgang das Heft in die Hand genommen.“
Zuvor hatte Jasmin Fejzic mehrere Male verhindert, dass die Hausherren den Führungstreffer erzielen. „Jassi hat uns zu Beginn im Spiel gehalten und seine sehr gute Leistung mit der Parade beim Freistoß von Thomas Pledl gekrönt“, so der 46-Jährige, der sich sowohl für den Bosnier als auch für Torschütze Mirko Boland freute, die in jüngster Vergangenheit immer wieder Zielscheibe von Kritik geworden waren. „Wir haben immer betont, dass wir in unserem relativ kleinen Kader jeden Spieler brauchen. Mirko hat nach seiner Verletzung in der Vorbereitung keine einfache Zeit durchgemacht und brauchte eine Weile, um damit umgehen zu können“, erklärt Arnold, der Boland ebenso eine ansteigende Formkurve bescheinigte, wie dem erstmals in dieser Spielzeit eingewechselten Adam Matuschyk.
Doch nicht nur individuell, sondern auch als Mannschaft insgesamt überzeugten die Löwen beim „Dorfverein“ der zweiten Liga. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Vorwürfe, dass unsere Jungs nicht kämpfen würden, sind inhaltlich falsch. Die Spiele in der zweiten Liga sind nun Mal Woche für Woche aufs Neue eng und werden durch Kleinigkeiten entschieden“, so Arnold.
Durch den Auswärtserfolg bleiben die Löwen auf Tuchfühlung zur Aufstiegszone und fordern in der kommenden Woche Tabellenführer VfB Stuttgart vor heimischer Kulisse zum Spitzenspiel. „So wie uns in der Hinrunde, ist dem VfB in der Rückrunde ein sensationeller Start geglückt. Die Stuttgarter sind der Topfavorit der Liga, doch an einem guten Tag haben wir die Chance, sie zu schlagen“, freut sich Arnold auf das Duell gegen die Schwaben, das am Montagabend in einem wahrscheinlich ausverkauften Eintracht-Stadion stattfinden wird.

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