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„In der Pause hat es richtig gescheppert“

Handball-Oberliga: Glanzloser Heimsieg von Helmstedt-Büddenstedt gegen MTV Soltau.

Konzentrierte Abwehrarbeit: Helmstedt-Büddenstedt besiegte den MTV Soltau. Foto: regios24

Helmstedt, 04.04.2017.

Zu einem glanzlosen 40:33 (18:20)-Heimsieg kam Handball-Oberligist HF Helmstedt-Büddenstedt gegen den Vorletzten, MTV Soltau. Die Helmstedter offenbarten lange Zeit arge Schwierigkeiten, ein passendes Rezept gegen die frei aufspielenden Gäste zu finden.

HF-Trainer Tristan Staat kritisierte seine Spieler nach der Partie ungewohnt offen. „In der Pause hat es in der Kabine richtig gescheppert“, erzählte Staat. Soll heißen: Helmstedts Trainer richtete einige lautstarke Weckrufe an seine Jungs, denn die hatten in der ersten Hälfte jegliche Abwehrarbeit verweigert. Auch die HF-Torhüter standen deshalb oft allein da. Maximilian Gutzeit hielt bis zu seiner Auswechslung Mitte der ersten Halbzeit keinen Ball, unwesentlich besser erging es dem eingewechselten Steffen Oppenheimer, der bis zur Pause nur an einen Soltauer Wurf seine Hände bekam.

Fast folgerichtig führten die abstiegsbedrohten Gäste beim Seitentausch mit 20:18 und erzielte auch nach Wiederbeginn das erste Tor.
Bis zur 44. Minute blieben die Gäste am Drücker. Sie führten bis zu diesem Zeitpunkt mit 28:26. Marius Herda erlebte die folgende Aufholjagd seiner Mannschaft bereits von der Tribüne. Der Spielgestalter der HF sah in der 38. Minute die Rote Karte – „völlig zurecht“, wie Staat befand. Herda hatte einen Gästespieler beim Tempogegenstoß regelwidrig gestoppt.

Christian Lopez übernahm Herdas Position im mittleren Rückraum und führte die HF heran. Andy Ost glich aus (29:29, 49.), Lopez traf eine Minute später zur ersten Führung (30:29). Vier Minuten und vier weitere Tore später war die Partie beim 34:29 für die HF entschieden. „Fünf Minuten starke Abwehrarbeit und konsequente Chancenverwertung haben gereicht“, stellte Staat fest.

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