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Irre Playoffs: Nach dem Sieg ein 1:8

Eishockey: Grizzlys wollen Mittwoch gegen die Eisbären Berlin ausgleichen.

In Spiel 2 des Playoff-Viertelfinals zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Eisbären Berlin ging es, wie hier zwischen Jeremy Dehner (Mitte) und Martin Buchwieser, ganz schön zur Sache. regios24

Von Jens Neumann, 20.03.2018.
 

Wolfsburg. Grizzlys geben niemals auf! Das muss die Devise für den Wolfsburger Eishockey-Erstligisten in der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Eisbären Berlin sein. Denn: Vor dem vierten Duell am Mittwoch liegt der amtierende deutsche Vizemeister mit 1:2 zurück. Mit einem Sieg in der Eis Arena (Beginn 19.30 Uhr) soll die „Best-of-seven“-Serie erneut ausgeglichen werden.

Wie schon am Freitagabend, als die dezimierten Grizzlys das hitzige Duell in der ausverkauften Eis Arena mit 5:2 (3:1, 0:1, 2:0) für sich entschieden hatten. Allerdings folgte nur zwei Tage später eine herbe 1:8-Schlappe in Berlin, wobei die klar unterlegenen Wolfsburger dabei auch extrem ersatzgeschwächt in der Hauptstadt antreten mussten.
Doch der Reihe nach: In der ausverkauften Eis Arena sahen 4503 Zuschauer am Freitagabend ein hitziges Eishockey-Spiel mit reihenweisen Zeitstrafen. Christoph Höhenleitner aufseiten der Grizzlys und Eisbär Sean Backman handelten sich jeweils Matchstrafen ein, zudem gab es 90 Strafminuten.

Die Grizzlys legten in Spiel 2 einen Start nach Maß hin: Nach 13 Minuten hieß es durch Treffer von Christoph Höhenleitner,Fabio Pfohl und Conor Allen 3:0 für die Hausherren. Louis-Marc Aubry (15.) und Sean Backman (39.) brachten die Berliner aber noch einmal auf 2:3 heran.

Im Schlussabschnitt bewahrten die Wolfsburger dann aber kühlen Kopf: Alexander Weiß (43.) erhöhte auf 4:2, Brent Aubin machte fünf Minuten vor Schluss im Powerplay den Deckel drauf.

Ohne die verletzten Tyler Haskins, Mark Voakes, Gerrit Fauser, Marcel Ohmann, Robbie Bina, Kris Foucault und auch Kamil Kreps traten die Grizzlys dann zum dritten Spiel der Viertelfinalserie in Berlin an – und gingen mit 1:8 (0:3, 0:2, 1:3) unter.

Nach der beruhigenden 3:0-Führung kontrollierten die Berliner das Geschehen auch im Mitteldrittel und bauten ihren Vorsprung durch Marcel Noebels und André Rankel gar auf 5:0 aus. Im Schlussdrittel der einseitigen Angelegenheit bestätigte dann Neuzugang Conor Allen seine gute Form und verkürzte auf 1:5. Es war allerdings nur Ergebniskosmetik – am Ende zogen die Hausherren noch auf 8:1 davon.

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