Jugendliche mischen sich in die Politik ein

Bei der vierten Jugendkonferenz sprühten junge Braunschweiger vor neuen Ideen.

In Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer der Jugendkonferenz über Dinge, die sich in der Stadt verbessern ließen. Dulich

Von Birgit Wiefel

Braunschweig. Alle zwei Jahre können Jugendliche in Braunschweig mal Tacheles reden: Was läuft gut, was schlecht in der Stadt? Wo kommen sie zu kurz, wo fühlen sie sich wohl? 2011 hat der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie dafür eigens eine Jugendkonferenz eingerichtet.

An der vierten Ausgabe am vergangenen Donnerstag nahmen rund 90 Schüler und Auszubildende von 14 bis 21 Jahren teil, die hitzig über die Sauberkeit in der Stadt und kostenlose Schülerfahrkarten diskutierten. „Ihr müsst mit der Verwaltung genauso umgehen wie mit euren Eltern – nervt sie, wenn ihr etwas bewegen wollt“, schmunzelte der Leiter des Jugendamtes, Martin Albinus. Und Jugendreferentin Monika Schlegel versicherte am Ende eines langen Tages: „Nichts von dem, was ihr hier aufgeschrieben habt, wandert in die Tonne“.

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