• Home
  • > >
  • Lerch: „Im Pokalspiel können Kleinigkeiten entscheiden“

Lerch: „Im Pokalspiel können Kleinigkeiten entscheiden“

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg treffen am Samstag im Endspiel des DFB-Pokals auf den FC Bayern – „Wölfinnen“ wollen zweiten Titel.

Ist mit ihrem VfL-Team im Pokalfinale gefordert: Pernille Harder. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg, 18.05.2018.

Nach einer Trainingseinheit am Donnerstagmorgen waren die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg Richtung Köln aufgebrochen. Im RheinEnergie-Stadion treffen die „Wölfinnen“ am Samstag (15 Uhr) im Endspiel des DFB-Pokals auf den FC Bayern. Nach dem vorzeitigen Gewinn der Deutschen Meisterschaft durch den 2:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen die SGS Essen haben die Grün-Weißen in dieser Saison bereits einen Titel in der Tasche, heute könnte Nummer zwei hinzukommen.

Am Montag und Dienstag dieser Woche durften die „Wölfinnen“ zwei trainingsfreie Tage genießen. Nach zwei Einheiten am Mittwoch und Donnerstag ist der Tross nach Köln abgereist. „Die Stimmung im Training war natürlich positiv und gelöst, aber es war auch schon wieder eine Spannung zu spüren. Die Spielerinnen wissen, dass es sofort weitergeht und dass wir am Samstag ein weiteres Ziel vor Augen haben“, sagt VfL-Cheftrainer Stephan Lerch, der in der frühzeitigen Meisterschaft einen Vorteil für sein Team für die kommenden beiden Endspiele sieht: „Das Spiel am vergangenen Sonntag kann bei uns natürlich noch einmal Kräfte freisetzen. Es kann uns ein wenig befreien, weil wir wissen, dass wir unser erstes Ziel erreicht haben. Die Mannschaft will jetzt mehr. Wenn man in einem Endspiel steht und diese Chance hat, will man es auch gewinnen.“

FCB-Trainer Thomas Wörle hatte die „Wölfinnen“ im Vorfeld zum Favoriten für das Endspiel auserkoren, Lerch nimmt diese Aussage locker: „Es ändert sich nicht viel für uns, egal ob wir die Favoritenrolle innehaben oder nicht, wir gehen das Spiel auf unsere Weise an, so oder so. Wenn man sich das Torverhältnis der Liga anschaut, trifft die offensivstärkste auf die defensivstärkste Mannschaft. Insofern mache ich bei dem Spiel keine Favoritenrolle aus. Ein Pokalspiel, egal ob Endspiel oder nicht, ist immer ein 50:50-Spiel. Da können Kleinigkeiten entscheiden.“

Nachdem Sara Gunnarsdottir am vergangenen Wochenende gegen die SGS Essen geschont wurde, sieht es laut Lerch bei ihr „wieder gut aus“, bei Alexandra Popp hingegen ist der Trainer noch skeptisch: „Für Alexandra könnte das Pokalfinale noch etwas zu früh kommen. Wir müssen schauen, wie der Muskel reagiert. Wir sind aber guter Dinge, dass sie für das Champions League-Finale wieder zur Verfügung steht.“
In den Kader zurückkehren könnte allerdings Babett Peter, die nach ihrer Achillessehnen-Teilruptur im rechten Fuß zuletzt wieder voll mit der Mannschaft trainieren konnte.

^