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Letzter Test vor dem Punktspielstart

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht heute gegen Energie Cottbus – Bielefelds Klos kein Thema.

Wieder am Ball: Eintrachts Domi Kumbela gegen Hertha BSC II. Foto: Susanne Hübner

Von Elmar von Cramon, 16.01.2018.

Braunschweig. Nach dem gestrigen 1:3 (0:1) gegen die Zweitvertretung von Hertha BSC testen Eintrachts Zweitligafußballer heute um 15 Uhr gegen Energie Cottbus. Die Partie gegen den Spitzenreiter der Regionalliga Nordost ist das letzte Testspiel der diesjährigen Winterpause, die in einer Woche mit dem Punktspielstart gegen den 1. FC Heidenheim endet.

„Die Spieler bekommen die Gelegenheit, sich vor dem Punktspielstart nochmals zu zeigen“, erwartet Marc Arnold einen engagierten Auftritt beim Hauen und Stechen um die Stammplätze. „Der Konkurrenzkampf ist im Abwehrbereich durch die Neuzugänge angeschoben worden, in der Offensive kommt Domi Kumbela langsam wieder zurück“, zeigt sich der sportliche Leiter zufrieden und hofft, dass auch Christoffer Nyman bis zum Punktspielstart wieder mit von der Partie sein wird: „Er arbeitet im Moment individuell.“
Für die heutige Partie gegen Cottbus ist der Schwede aber ebensowenig ein Thema wie Mirko Boland, der mittlerweile mit Lauftraining begonnen hat. Die Lausitzer nehmen im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus der dritten Liga einen neuen Anlauf, um in den Profibereich zurückzukehren.
Aktuell steht das Team von „Pele“ Wollitz sensationell gut da und holte aus 18 Spielen 50 (!) Punkte. „Sie spielen eine dominante Runde und haben eine gute Chance, über die Entscheidungsspiele in die dritte Liga zurückzukehren“, so Arnold.
Mit Marc Stein, Tim Kruse und Björn Ziegenbein stehen erst- und zweitligaerfahrene Kicker in den Reihen des FCE, der nach dem Abstieg einen Neuaufbau eingeleitet hatte.
Im Winter bekam der Ex-Bundesligist in Person von Kevin Scheidhauer (ehemals MSV Duisburg) noch eine weitere Verstärkung für die Offensive.
Diese soll im laufenden Transferfenster auch bei Eintracht aufschlagen. Ein Interesse am Bielefelder Angreifer Stefan Klos wird von Arnold allerdings dementiert. „Ein klares Nein“, so der 47-Jährige über den ehemaligen Wolfsburger, der in der Vergangenheit immer wieder mit den Löwen in Verbindung gebracht wurde.
Spielerwechsel innerhalb der Liga könnten in diesem Winter ohnehin seltener werden, da das Teilnehmerfeld zwischen Auf- und Abstiegsrelegation dicht beisammen liegt und auch Klubs mit finanziellen Zwängen nicht darauf aus sind, möglicherweise einen Konkurrenten zu verstärken. „Letztlich ist es ein schwieriger Spagat zwischen sportlicher Leistungsfähigkeit und der wirtschaftlichen Seite“, so Arnold.

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