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Lieberknecht: „Heimbilanz ausbauen“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet den FC St. Pauli – Erneut alle Akteure einsatzbereit.

Julius Biada (links) erzielte im Hinspiel den 2:0-Siegtreffer für die Eintracht. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon, 03.02.2017.

Braunschweig. Zur Heimpremiere im neuen Jahr erwartet Eintracht morgen den FC St. Pauli. Ab 13.30 Uhr will das Team von Torsten Lieberknecht seine makellose Heimbilanz auch gegen die Kiezkicker aufrechterhalten. Die Gäste befinden sich in höchster Abstiegsnot und brauchen einen Sieg, um den Anschluss ans rettende Ufer zu halten.

„Die Frage, ob wir den FC St. Pauli unterschätzen, erübrigt sich“, erklärt Torsten Lieberknecht und stellt klar, dass die Hamburger von ihm keineswegs anhand ihres bislang schlechten Abschneidens beurteilt werden: „Sie haben gegen Stuttgart unglücklich verloren und gezeigt, dass die Spiele in der zweiten Liga auf Augenhöhe stattfinden.“

Für beide Teams wird es laut Lieberknecht darum gehen „eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive“ zu finden. Von seinem Team erwartet er insbesondere, sich flexibel auf die sich jeweils ergebende Spielsituation einzustellen: „Gegen Würzburg waren unsere Flügel lahmgelegt, so eine Situation muss die Mannschaft erkennen und die richtigen Entscheidungen treffen.“ Leidenschaft und Engagement sollen nach Anpfiff trotzdem an erster Stelle stehen. „Das Wichtigste ist, Leben reinzubekommen und sofort in die Partie zu finden. Das müssen wir uns erarbeiten, dann wird auch unser System gut funktionieren“, so der Fußball-Lehrer.

Die Hamburger erwartet er im zweiten Spiel nach der Winterpause deutlich verbessert: „Die Mannschaft hat sich in der Winterpause neu strukturiert und neue Gesichter dazubekommen. Sie hat Qualität, auch wenn sie Anfang der Saison in den Abstiegsstrudel geraten ist.“

Wie schon am vergangenen Wochenende, stellt sich dem 43-Jährigen bei der Kaderbenennung ein Luxusproblem. Alle Akteure meldeten sich einsatzbereit, so dass erneut sechs Mann auf der Tribüne Platz nehmen müssen. „Alle trainieren unglaublich engagiert, es fällt schwer, gerechte Entscheidungen zu treffen“, so der Coach, der auch auf die zu Wochenbeginn noch angeschlagenen Marcel Correia und Maximilian Sauer zurückgreifen kann.

So könnten sie spielen: Fejzic – Reichel, Valsvik, Decarli, Baffo (Correia) – Schönfeld, Moll – Hernandez (Khelifi), Omladic – Kumbela, Nyman (Biada).

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