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Lieberknecht: „Wir blicken nach vorne“

Braunschweig.

Leidenschaftlichen Kampf, wie hier von Hendrick Zuck (links) gegen Ex-Löwe Norman Theuerkauf im Auswärtsspiel in Heidenheim, dürfen die Eintracht-Fans auch am Sonntag erwarten. Foto: Eibner-Pressefoto/Langer

Nachlegen ist für die Löwen im morgigen Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern ab 13.30 Uhr angesagt. Wie schon in der Vorwoche gegen Aue, bietet sich der Mannschaft von Torsten Lieberknecht die Chance, gegen einen direkten Konkurrenten zu punkten. Auch die „Roten Teufel“ stehen unter Druck, an der Hamburger Straße Zählbares zu holen, um nicht endgültig den Anschluss ans rettende Ufer zu verlieren.

„Wir haben uns super ausgetauscht. Du merkst, dass hier alle für diesen Verein brennen, so haben wir unter der Woche auch das Gespräch geführt“, erklärt Torsten Lieberknecht vor der Partie gegen seinen ehemaligen Verein. Im Anschluss an den 3:1-Erfolg in Aue hatte der Coach von einem „Endspiel“ für sich selbst gesprochen und damit für Verwirrung gesorgt. Ein Gespräch mit Präsident Sebastian Ebel, Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt und dem Sportlichen Leiter Marc Arnold glättete die Wogen zu Wochenbeginn aber wieder. „Wir haben die Dinge besprochen, intern ausgeräumt und blicken nach vorne“, bestätigte auch Arnold vor der Partie gegen den FCK.

In sportlicher Hinsicht verschafften sich die Löwen durch den Sieg im Erzgebirge Luft im Abstiegskampf und können den ersten Heimauftritt des Kalenderjahres mit dementsprechend breiter Brust angehen. „Es ist Freude da zu sehen, wie die Mannschaft nach dem Sieg am Sonntag Selbstvertrauen gewonnen hat. Die Jungs sind das Spiel mit einer hohen Fokussierung im Training angegangen“, so Lieberknecht.

Von den „Roten Teufeln“ erwartet er, wie zuletzt gegen Tabellenführer Düsseldorf, einen engagierten Auftritt. „Man hat nicht sehen können, wer Erster und wer Letzter ist“, warnt Lieberknecht, der voll des Lobes für den neuen Coach Michael Frontzeck ist: „Er ist ein geiler Typ und passt wie die Faust aufs Auge zum FCK. Ich freue mich für ihn und wünsche ihm, dass er nach unserem Spiel die nötigen Punkte holt.“ Gleichzeitig bedauert er aber auch das krankheitsbedingte Ausscheiden von Jeff Strasser und wünscht dem ehemaligen FCK-Spieler baldige Genesung: „Auf diesem Wege noch mal gute Besserung an Jeff. Schade, dass er zurückweichen musste, er hat den FCK gelebt und verkörpert.“

Im Eintracht-Lazarett befinden sich nach wie vor Joe Baffo und Julius Biada, während Mirko Boland nach und nach ins Mannschaftstraining eingegliedert wird. Fraglich ist für Sonntag der Einsatz von Georg Teigl, den ein eingeklemmter Nerv plagt.

In den Kader zurückkehren könnten nach Gelbsperre der Ex-Lauterer Hendrick Zuck und auch Quirin Moll, der am vergangenen Wochenende Vater einer kleinen Tochter wurde und deshalb nicht mit nach Aue gefahren war.

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