• Home
  • > >
  • Löwen können ohne Druck eine Serie starten

Löwen können ohne Druck eine Serie starten

Braunschweig.

Schlüsselspieler bei den Löwen: DeAndre Lansdowne (links) und Scott Eatherton. Foto: Eibner

Nach ihrem dramatischen 85:83-Auswärtserfolg bei Science City Jena könnten die Löwen-Basketballer gegen die Skyliners aus Frankfurt ihren dritten Sieg in Folge einfahren. Schon am Donnerstagabend (19 Uhr) kommt es in der Volkswagenhalle zum Aufeinandertreffen mit den Hessen, die erneut um die Playoffs mitspielen.

Nach dem erfolgreichen Trip nach Thüringen sind die Löwen in der Tabelle endgültig in sicheren Gefilden angekommen. Das Team von Trainer Frank Menz hat als Zwölfter schon zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und liegt dabei nur zwei Siege hinter Meister Bamberg – auf Playoff-Platz acht – und den punktgleichen Frankfurtern. Allerdings haben die Braunschweiger auch schon zwei Partien mehr absolviert als die genannten Teams.

In Jena bewiesen die Löwen, dass sie auch ohne einen überragenden Scott Eatherton Spiele gewinnen können. Als ihr Allstar-Center von der Verteidigung gut abgemeldet wurde (nur acht Punkte und drei Rebounds), nahm vor allem DeAndre Lansdowne das Heft in die Hand. Der Amerikaner, neben Eatherton der konstanteste Spieler der Saison, machte das beste Spiel seiner jungen BBL-Karriere und markierte persönliche Höchstwerte in Punkten (26), Rebounds (9) und Assists (8). Dass ihm dabei sieben Ballverluste unterliefen, schmälerte die tolle Leistung nur geringfügig.

Gegen die Skyliners, so etwas wie Braunschweigs „Angstgegner“ in den vergangenen Jahren, erwartet Menz eine ganz schwere Aufgabe: „Die Frankfurter sind klar favorisiert, auch wenn ihnen zwei oder drei Spieler fehlen werden – die haben einen Topkader.“ Gerade auf Eatherton sieht der Trainer erneut Schwerstarbeit zukommen. „Jena hat Scott komplett aus dem Spiel genommen, und das ist es auch, was Frankfurt gewohnheitsmäßig macht: den Center im Low-Post doppeln.“ Umso wichtiger wird es sein, dass Guards wie Lansdowne, Bazou Koné – der in Jena kurz vor Schluss einen ganz wichtigen Dreier getroffen hat – oder auch Zygimantas Janavicius dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Die Hinrunden-Partie in Frankfurt haben die Löwen mit 71:78 verloren. Zur Pause hatten sie noch knapp vorne gelegen, ehe sie im dritten Viertel die nötige Intensität vermissen ließen und von den Skyliners um ihren Routinier Quantez Robertson regelrecht überrollt wurden. „Das darf uns nicht wieder passieren“, warnt Menz vor dem Rückspiel.

^