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Marc Arnold: „Ein guter Test gegen einen guten Gegner“

Eintracht: Nyman mit Doppelpack gegen Paderborn – Slask Breslau an Matuschyk interessiert.

Zweifacher Torschütze im Testspiel gegen Paderborn: Eintrachts Christoffer Nyman (M.). Foto: Susanne Hübner

Von Elmar von Cramon, 10.01.2017.

Braunschweig. Erfolgreicher Testspielauftakt für Eintrachts Zweitliga-Fußballer: Durch zwei Treffer von Christoffer Nyman (8./30.) setzten sich die Löwen am vergangenen Wochenende mit 2:0 (2:0) gegen den SC Paderborn durch. Kommenden Samstag testen die Löwen nun gegen Bundesligist Werder Bremen, bevor es tags darauf ins Trainingslager nach Spanien geht.

„Das war ein guter Test gegen einen guten Gegner. Wir sind froh, dass wir die intensive Trainingswoche mit einem Erfolgserlebnis beenden konnten“, zieht Marc Arnold ein positives Fazit aus der Begegnung vom vergangenen Samstag, bei der Eintracht die Weichen vor 270 Zuschauern schon im ersten Durchgang in Richtung „Sieg“ gestellt hatte.
Zunächst fand Jan Hochscheidts Zuspiel vom linken Flügel Christoffer Nyman, der nicht lange fackelte und von der linken Strafraumgrenze ins linke obere Eck traf (8.). Nach einer halben Stunde konnte sich der 24-Jährige erneut in die Torschützenliste eintragen. Gustav Valsvik setzte eine Hochscheidt-Ecke per Kopf an die Unterkante der Latte; Nyman verwertete den ins Feld zurückspringenden Ball zum zweiten Treffer.
„Der Boden war nicht einfach“, befand der sportliche Leiter der Löwen, sah das winterlich nasse Geläuf aber als guten Test für die ersten Rückrundenspiele: „Dort können uns ähnliche Verhältnisse erwarten.“
Nach einer erneut intensiven Trainingswoche mit acht Einheiten treffen die Löwen am kommenden Samstag auf Bundesligist Werder Bremen. Für die Partie, die im Stadion ausgetragen werden soll, erhofft sich Arnold neben einer größeren Kulisse auch weitere Erkenntnisse, bevor es ins Trainingslager an die Costa del Sol geht: „Das wird erneut ein intensives Spiel. Wir sind mit dem Training wieder eine Woche weiter, für Werder ist es bereits die Generalprobe vor dem Bundesligastart.“
Auch das Hauen und Stechen um die Stammplätze dürfte vor der zweiten von vier Testbegegnungen bis zum Rückrundenauftakt an Intensität zunehmen. Noch immer ist das Lazarett klein, lediglich Marcel Correia wurde wegen einer Risswunde geschont. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme“, erklärt Arnold.
Gegen Paderborn machte unterdessen Adam Matuschyk in positiver Hinsicht auf sich aufmerksam. Der Mittelfeldspieler kam in der gesamten Hinserie lediglich zu einem Einsatz über 90 Minuten und das in der U23. Sollten sich für den 20-fachen polnischen Nationalspieler keine besseren Einsatzperspektiven ergeben, könnte dieser eventuell einen Tapetenwechsel in Erwägung ziehen.
Aus seiner Heimat scheint diversen Quellen nach Slask Breslau an den Diensten des 27-Jährigen interessiert zu sein. Beim polnischen Meister von 2012 ist der ehemalige Leverkusener Bundesligakeeper Adam Matysek als Sportdirektor tätig und soll den Mittelfeldmann an die Oder lotsen. Bei Eintracht ging aber noch keine Anfrage ein. „Bei uns hat sich bislang niemand gemeldet“, so Arnold.
Eintracht erste Halbzeit: Fejzic – Zuck, Valsvik, Decarli, Ofosu-Ayeh – Hochscheidt, Boland, Matuschyk, Khelifi – Nyman, Kumbela; zweite Halbzeit: Engelhardt – Reichel, Baffo, Kijewski, Sauer – Hernandez, Schönfeld, Moll, Omladic – Abdullahi, Biada.

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