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Mit Lötkolben und Harke gegen den Treibhauseffekt

Problem Konsum

„2010 haben wir vor dem Hintergrund des Kyoto-Protokolls ein eigenes Klimaschutzkonzept entwickelt“, berichtet Leuer. Zwar sei die Luft in Braunschweig besser geworden, „aber insgesamt sinken die Emissionswerte zu langsam.“ Den Grund dafür sieht Leuer unter anderem im Konsum. „Technische Nachrüstungen etwa in der Automobilindustrie sind eine Sache. Eine andere ist die Änderung des Lebensstils“, so der Stadtbaurat. Genau hier setzt die Kampagne an. Ein Zauberwort heißt: Reparieren. Und weil viele gar nicht mehr wissen, wie das geht, lernen die Teilnehmer des Workshops „Windenergieanlage“ vom 14. bis 18. Mai, wie sie Werkzeug richtig einsetzen und aus einfachen Holz- und Metallbauteilen eine voll funktionsfähige Windkraftanlage basteln können. Noch ein bisschen dreckiger dürften die Finger bei der Veranstaltung „Das BS-Hochbeet“ werden. An drei Terminen steht das Thema „Urban Gardening“ auf dem Programm und neben Kräuter und Gemüse gibt es mit ein bisschen Glück gleich noch ein Bonbon obendrauf: Wer sich schnell anmeldet, hat die Chance auf ein kostenloses Hochbeet inklusive Einrichtung fürs eigene Zuhause.
Welche Verpackung ist denn jetzt die klimafreundlichere oder wie kann ich mich besonders ökologisch fortbewegen? Diese Fragen beantworten Astrid und Heiko Hilmer von der Regionalen Energie- und Klimaschutzagentur und kommen dafür direkt nach Hause.
„Wenn wir die Klimaschutzziele erreichen wollen, dann muss sich etwas im Kopf ändern“, bringt Matthias Hots, von der städtischen Abteilung Umweltschutz und Klimaschutzmanagement, die Initiative auf den Punkt.
Alle Infos zu den Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.braunschweig/mehrweniger.

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