Mit viel Spaß durch den Sommer

„Ferien in Braunschweig“ geht noch mehr auf Jugendliche ein.

Zum ersten Mal gibt es 2018 einen eigenen Kalender für Jugendliche ab 10 Jahren. Stadt

Von Andreas Konrad, 16.05.2018.
 

Braunschweig. „An FiBS kommt keiner vorbei“, sagt Monika Schlegel, Leiterin der Abteilung Jugendförderung bei der Stadt. Wohl wahr. Auch im 47. Jahr ihres Bestehens präsentieren sich die „Ferien in Braunschweig“ wieder extrem bunt, vielschichtig und diesmal auch wissenschaftlich und besonders jugendlich.

„Verbunden mit dem Programm für die Kinder zwischen sechs bis zehn Jahren bietet FiBS nun ein Programm über insgesamt 184 Seiten, maßgeschneidert für Kinder und für Jugendliche“, sagt der Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, Martin Albinus. Ein Novum ist, dass sich dies auf zwei Kalender verteilt – für Sechs- bis Zehnjährige und für Jugendliche ab zehn Jahren. Auch inhaltlich legt FiBS vor allem für die Jugendlichen einen zusätzlichen Schwerpunkt: Technik und Wissenschaft. Braunschweig ist die Stadt der Wissenschaft, da sei es überfällig gewesen, dass auch FiBS in diesem Bereich Partner finde, so Organisations-Urgestein Andreas Zimpel.

So gibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) Schub in Richtung Zukunft und im Kinder- und Jugendzentrum „Schiene“ werden mit Tablet, Smartphone, Computer und Kamera die kreativen Grenzen neu ausgelotet, und junge Filmemacher treffen sich im Jugendzentrum Heidberg.

Kinder und Jugendliche (bis 13 Jahre) gleichermaßen können im Zweistromland, dem „größten Feriencamp in Braunschweig“, wie Leiter Fabian Gerlich es nennt, wochentags von 8 bis 17 Uhr spannende Ferien verbringen.

Die Programme von FiBS liegen in den nächsten Tagen an allen Braunschweiger Schulen, in vielen öffentlichen Institutionen, aber auch im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Eiermarkt 4/5, aus. Zudem können sie im Internet schon jetzt unter www.braunschweig.de/fibs heruntergeladen werden. Dort können die Veranstaltungen – auch eine Premiere in 2018 – ab sofort ausschließlich gebucht werden (www.unser-ferienprogramm.de/braunschweig). „Wir haben im letzten Jahr festgestellt, dass ein herkömmlicher Kartenverkauf nicht mehr in Anspruch genommen wurde“, begründet Schlegel den Schritt.

Auch Inhaber des „Braunschweig Passes“ können online buchen und dabei die Hälfte sparen. Zusammen mit Preisnachlässen für Geschwister ergäbe sich so ein für alle erschwingliches Ferienangebot, finden die Macher, die auch darauf hinweisen, dass fast alle Veranstaltungen inklusiv seien, es sich für Eltern behinderter Kinder aber auf jeden Fall lohne, sich im Zweifel mit den Veranstaltern in Verbindung zu setzen.

Der Trend bei FiBS geht übrigens in Richtung Ganztagsveranstaltungen. „Das ist eine Entwicklung der letzten zehn Jahre“, sagt Schlegel. „Deshalb bieten auch dieses Jahr wieder viele Einrichtungen die verlässliche Betreuung von 8 bis 16 Uhr“, ergänzt Zimpel.
Insgesamt 18 000 Kinder und Jugendliche haben im vergangenen Jahr an FiBS teilgenommen, darunter etwa 8000 Grundschüler. Neben der Stadtverwaltung beteiligen sich rund 150 Vereine und Institutionen an dem Angebot. Über das Zweistromland sowie die Veranstaltungen und Besichtigungen in Braunschweig hinaus werden auch wieder Tagesfahrten oder mehrtägige Camps angeboten: Tagesausflüge gehen in den Heidepark Soltau, den Zoo Hannover, den Serengeti-Park oder das Rasti-Land. Camps gibt es etwa zu den Themen: Segeln auf dem Südsee, Abenteuerwochenende in der Natur (3. bis 5. August) oder für die, die es gar nicht in der Stadt hält – Ferienfreizeit in Lenste (2. bis 7. Juli). Da wundert es nicht, dass bei der Vielfalt kaum ein Braunschweiger Schüler in seinem Leben an FiBS vorbeikommt.

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