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Schwerer Unfall auf der A2: Elf Verletzte, zwei schweben in Lebensgefahr

Ein Kleinlaster aus der Ukraine fuhr heute morgen gegen 5.35 Uhr aus noch ungeklärter Ursache gegen einen Anpralldämpfer am Rand der Fahrbahn. Der Sprinter stürzte um und blieb quer auf der Fahrbahn liegen. Acht Menschen saßen in dem Auto, zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr. Die Autobahn war voll gesperrt, ist inzwischen aber wieder frei gegeben.

Ein Bild der Zerstörung heute Morgen auf der A2

„Weil es noch dunkel war, hatten zwei weitere PKW nur den schwarzen Unterboden des Kleinlasters vor Augen“, sagte ein Polizeisprecher.

Diese nachfolgenden Fahrer  verunglückten bei dem Versuch, in letzter Sekunde auszuweichen. 
Die Unfallstelle lag zwischen der Anschlussstelle Flughafen und dem Kreuz Nord  in Fahrtrichtung Hannover. In der ersten Meldung wurde von eingeklemmten und verletzten Personen ausgegangen. Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Rüstzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Bienrode sowie den Rettungsdienst.
Schon nach wenigen Minuten waren die ersten Einsatzkräfte am Unfallort eingetroffen und erkannten vier beteiligte Fahrzeuge mit 13 verletzten Personen.

Lauter Aufprall 

Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Gesamteinsatzleiter, Martin Stenz,  noch auf der Fahrt zum Einsatzort und erhöhte bereits in dieser frühen Einsatzphase die Alarmstufe um das Stichwort („Massenanfall verletzter Personen – MANV“). 
Polizisten, die auf dem einen Kilometer entfernten Gelände gerade wieder einrückten,  hörten den Aufprall und fuhren sofort los. 
Vom Rettungsdienst waren insgesamt  10 Rettungswagen, 5 Notärzte (davon ein Leitender Notarzt) sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst vor Ort. Darüber hinaus waren am Einsatz die feuerwehrtechnischen Einheiten der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Bienrode, Notfallseelsorger und Pressesprecher der Feuerwehr involviert. 

Hervorragende Zusammenarbeit“

„Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Landkreisen hat hervorragend funktioniert“, sagt der Einsatzleiter. 
Eine weitere Herausforderung lag in der Sprachbarriere zu den Unfallbeteiligten. Von den vier beteiligten Fahrzeugen kommt lediglich ein PKW aus Deutschland. Die weiteren Fahrzeuge stammen aus den Niederlanden, England sowie der Ukraine.
„Und dennoch hatten alle Beteiligten Glück im Unglück“, sagt der Einsatzleiter Stenz, denn an diesem Sonntagmorgen gab es wenig Verkehr. „Anderenfalls hätte dieser Unfall deutlich dramatischer ausfallen können“, sagt der Einsatzleiter.

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