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Spitzenspiel für die VfL-Frauen bei Verfolger Turbine Potsdam

Fußball: Die Grün-Weißen müssen zum Tabellenzweiten.

Will in Potsdam spielen: Wolfsburgs Lara Dickenmann. regios24

Wolfsburg, 05.05.2017.

Der Blick auf die Tabelle reicht und man sieht: Es ist das absolute Topspiel der Frauenfußball-Bundesliga.

Am Sonntag kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden führenden Mannschaften der Liga. Der Tabellenzweite 1. FFC Turbine Potsdam empfängt den Spitzenreiter VfL Wolfsburg – und die Grün-Weißen können einen Meilenschritt in Richtung Titelgewinn machen. Anstoß der Begegnung ist um 14 Uhr im Karl-Liebknecht-Stadion (kurz: Karli) im Potsdamer Stadtteil Babelsberg.

Die Stimmung bei den Wölfinnen ist nach dem überzeugenden 8:0-Heimsieg am letzten Wochenende über Borussia Mönchengladbach natürlich super. „Das Optimum wäre, nächste Woche in Potsdam nachzulegen“, meint dann auch Wolfsburgs Stürmerin Alexandra Popp. Doch selbst im Falle eines Sieges wäre der VfL noch nicht deutscher Meister, deshalb warnt auch Lara Dickenmann, die sich gegen Mönchengladbach aufgrund eines „Zwickens in der Wade“ vorsichtshalber in der ersten Halbzeit auswechseln ließ, davor, dieses Spiel zum Finale auszurufen: „Nach dem kommenden Spiel gibt es immer noch drei weitere in dieser Saison. Es ist zwar ein wichtiges Spiel, aber kein Endspiel.“

Drei Punkte und das bessere Torverhältnis sprechen allerdings am 19. von 22 Spieltagen eindeutig für das VfL-Team von Ralf Kellermann – ebenso wie die Erfolgsserie der Grün-Weißen. Denn das 8:0 gegen Mönchengladbach war bereits der elfte Bundesliga-Sieg in Folge für die „Wölfinnen“. Machen sie das Dutzend nun voll, dann ist die Meisterschaft so gut wie perfekt.

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