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Torhüter Jasmin Fejzic wechselt zum 1. FC Magdeburg

Löwen möchten Frederik Tingager halten – Weitere Eintracht-Spieler bei anderen Klubs im Gespräch – Neuen Trainer nächste Woche präsentieren.

Wechselt zum 1. FC Magdeburg: Torhüter Jasmin Fejzic. Foto: Susanne Hübner

Von Elmar von Cramon, 25.05.2018.

Braunschweig. In der kommenden Woche will Eintracht Braunschweig seinen neuen Cheftrainer präsentieren und anschließend die weiteren Personalien des neuen Kaders festzurren. Nicht mehr dabei sein wird dann Stammkeeper Jasmin Fejzic, der ein Angebot von Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg annahm. Zuvor hatte bereits Hendrick Zuck seinen Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern bekanntgegeben, aus dessen Jugend er einst hervorgegangen war.

Zwar hatte Fejzic gegenüber Marc Arnold seine Bereitschaft signalisiert, bleiben zu wollen, letztlich war die Aussicht auf eine höhere Spielklasse und ein mutmaßlich höheres Gehalt verlockender, als bei einem Neuaufbau in Braunschweig mitzuhelfen. „Jassi hätte sich auch vorstellen können, zu bleiben. Dennoch ist es üblich, dass die Spieler andere Optionen ausloten und dann eventuell auch annehmen, gerade wenn es sich um ein Angebot aus der zweiten Liga handelt, wo die wirtschaftlichen Bedingungen besser sind als in der dritten Liga“, erklärt der sportliche Leiter, der bis zur Verpflichtung des neuen Trainers noch mit weiteren Abgängen rechnet.
So soll Relegationsgewinner Erzgebirge Aue die Fühler nach seinen ehemaligen Spielern Steve Breitkreuz, Louis Samson und Jan Hochscheidt ausgestreckt haben und Union Berlin an Christoffer Nyman interessiert sein. Während die ehemaligen Auer Akteure allesamt ablösefrei wechseln könnten, steht Nyman noch bis 2019 an der Hamburger Straße unter Vertrag und wäre somit ablösepflichtig.
Auch Frederik Tingager scheint weiterhin höherklassig spielen zu wollen, wie er dem Journalisten Leif Rasmussen im Interview während seines Heimatbesuchs im dänischen Odense mitgeteilt hat. Die Löwen wollen jedoch versuchen, den 25-Jährigen zu halten: „Wir würden Freddie gerne behalten und werden ein Gespräch führen, wenn unser neuer Trainer feststeht. In jedem Fall steht er noch bis 2020 unter Vertrag und wäre ablösepflichtig.“ Weitere Akteure des aktuellen Kaders wollen sich in Bezug auf ihre Zukunft erst festlegen, wenn der neue Coach feststeht. „Das müssen wir akzeptieren“, so der 47-Jährige.
Besonderes Augenmerk soll bei den Löwen in Zukunft auf der besseren Verzahnung zwischen Profi- und Nachwuchsbereich liegen, sodass der neue Coach hier bereits Erfahrung gesammelt haben sollte. „Der Kandidatenkreis verringert sich, wir werden demnächst erste Absagen tätigen und wollen den neuen Trainer in der kommenden Woche präsentieren“, berichtet Arnold vom aktuellen Stand der Verhandlungen.
Als Kandidaten mit dem anvisierten Profil kämen Namen wie Torsten Frings oder Maik Walpurgis ebenso infrage wie Jürgen Kramny, der beim ehemaligen Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld im März 2017 entlassen worden war. Auch Dirk Lottner, der mit dem 1. FC Saarbrücken am vergangenen Donnerstag das erste Relegationsspiel um den Drittliga-Aufstieg gegen 1860 München mit 2:3 verlor, könnte als ehemaliger Nachwuchscoach beim 1. FC Köln auf der Eintracht-Kandidatenliste stehen.

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