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Unfallserie auf der A 2: Erst vier Sattelzüge, dann ein Kleinlaster

Ab der Anschlussstelle Hafen kam es zu großen Verkehrsbehinderungen.

Blaulicht

Braunschweig, 28.03.2017.

Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesautobahn 2 in Höhe Braunschweig-Hafen wurde am Dienstagmorgen der Fahrer von einem der vier beteiligten Sattelzüge verletzt. Es kam zu einem langen Stau aufgrund dessen es gegen Mittag zu einem weiteren Unfall kam.

Der Fahrer eines Fiat Transporters hatte offenbar den Stau zu spät wahrgenommen, stieß beim Ausweichversuch seitlich gegen einen LKW und kam dadurch ins Schleudern. Der Wagen überschlug sich und kam im Grünbereich der Abfahrt zum Liegen. Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt. Seine Ladung, flüssiges Waschmittel, und Trümmerteile verteilten sich über etwa 150 Meter auf der Fahrbahn.

Die Reinigungsarbeiten nach dem zweiten Unfall auf der A 2 dauerten erneut an, sodass sich wieder Staus bildeten, während die Unfallstelle vom Morgen bereits geräumt war.

Insgesamt staute sich der Verkehr in Richtung Westen bis zu acht Kilometer lang, teilte die Polizei mit. Die Auffahrt Braunschweig-Hafen in Richtung Berlin war voll gesperrt. Die beiden Lkw waren im Einfädelungsbereich der Auffahrt aufeinandergefahren, wobei die genaue Ursache und die Schadenshöhe derzeit noch nicht feststehen. Zu dem Unfall war es gegen 7.35 Uhr gekommen, nachdem mehrere LKW aufgrund der Verkehrslage bremsen mussten. Ein 39-jähriger Fahrzeugführer erkannte die Situation, auch aufgrund der tief stehenden Sonne, zu spät und fuhr auf.

Dabei schob er die vor ihm stehenden Lastzüge aufeinander. Deren Fahrer, 37, 42 und 44 Jahre alt blieben unverletzt. Der 39-Jährige war zunächst eingeklemmt und wurde von Polizeibeamten aus dem Führerhaus geborgen. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Schaden dürfte mindestens 250 000 Euro betragen.

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