Unterwegs auf die ganz große Bühne

Braunschweiger Jugendband Maniax gibt Debütalbum heraus.

Maniax

Von Tarik Dulich, 14.03.2018.

Braunschweig. Noch vor zwei Jahren waren Paul, Sven, Jonny und Lasse völlig unbekannt. Jetzt haben die vier Jungs der Braunschweiger Jugendband Maniax ihr erstes gemeinsames Album veröffentlicht.

Acht Tage lang standen sie dafür im Tonstudio Löwenherz am Bültenweg vor dem Mikrofon. „Wir hatten bisher noch keine Studioerfahrung“, erzählt Schlagzeuger Jonas „Jonny“ Belzhause (20). „Wir wollen damit selbstverständlich auch überregional bekannter werden“.

Auf dem Album wollen die Jungs mit ihren acht sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch gesungenen Texten möglichst viele verschiedene Seiten von sich zeigen. „Gerade in der Anfangsphase einer noch recht jungen Band finden wir es besonders wichtig, dass man von uns nicht nur eine Musikart kennt“, sagt Belzhause. Ihre Rock- und Popsongs handeln von normalen Problemen aus dem Alltag, vom Jungsein, vom Älterwerden und von der Zeit dazwischen. In Titeln wie „Better off“, „Nobody“ und gerade ihrem ersten Song „Young Blood“ erkennt sich fast jeder auf die eine oder andere Art wieder. „Das macht uns menschlich“, ergänzt Gitarrist und Sänger Lasse Ebbecke (19).

Gefunden haben sich die Vier mehr oder weniger zufällig, als Jonny, der bereits zuvor in einer Band gespielt hatte, Sven Dieckhoff (17) kennenlernte, der seitdem Sänger und Bassist der Gruppe ist. Dieser brachte dann noch Lasse mit. Paul Präkelt (23) machte bereits einige Zeit Straßenmusik, bis er von Jonny in der Stadt gefragt wurde, ob er mit einsteigen möchte. Seither ist er Sänger und Gitarrist der Jugendband. Im August 2016 dann die offizielle Bandgründung.

Musik gehört zu jedem der Vier schon seit der Kindheit: Paul fing mit sechs Jahren an, Gitarre zu spielen. Seit er im Stimmbruch ist, singt er auch. Sven singt, seit er vier ist. Lasse hörte bereits in der Kindheit gerne Rockmusik: „Ich mochte die Schülerbands und wollte unbedingt zu so einer Band gehören“, erzählt er. Jonny fing bereits in seiner frühen Kindheit an zu trommeln. Mit 15 Jahren nahm er dann Schlagzeugunterricht. Heute wollen sie vor allem das klassische Bild von Schülerbands verändern. Demnach würden viele Menschen Schülerbands nicht ernst nehmen. „Wir wehren uns vehement gegen dieses Image“, sagt Belzhause.

Seit ihrem ersten Auftritt in der Kubahalle in Wolfenbüttel sind zehn weitere Konzerte gefolgt. Die Nachfrage nach dem Album sei so recht groß, „insgesamt hatten wir 200 Vorbestellungen“, erzählt Belzhause.

Auch international haben sie mittlerweile Fans. So werden ihre Songs in Indonesien und Russland, aber auch in den USA gehört.

„Wir haben den Anspruch, uns immer mehr zu verbessern“, erklärt Belzhause weiter. „Damit wir eines Tages auch wirklich von unserer Musik gut leben können“.

Info:

20. März: Auftritt in der Braunschweiger Expertise,
8. Juni: Auftritt beim Elt in Neuerkerode,
28. Juli: Auftritt beim Victoria Open Air 2018 in Salzgitter, als Vorband von Sweety Glitter. Weitere Infos unter www. maniax-band.de .

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