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VfL-Frauen vor Pflichtaufgabe in Leverkusen

Fußball: Wolfsburgerinnen reisen Sonntag als klarer Favorit zum Tabellenvorletzten Bayer.

Stark am Ball: Pernille Harder vom VfL Wolfsburg. Foto: regios24

Von Reinhard Matzick, 24.02.2017.

Wolfsburg. Als klarer Favorit reisen die Bundesligafußballerinnen des VfL Wolfsburg am Sonntag zum Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Anstoß im Rheinland ist um 14 Uhr. In der Tat steht die Mannschaft von Trainer Ralf Kellermann vor einer Pflichtaufgabe, glaubt man den Statistiken. Die Grün-Weißen reisen als Tabellenzweiter und Titelanwärter zu den abstiegsbedrohten Leverkusenerinnen, die als Vorletzter mit sieben Punkten ganz tief im Tabellenkeller versunken sind.

Auch die Erinnerungen an das Hinspiel dürften bei den Grün-Weißen weiter für Optimismus sorgen. 2:0 siegte der VfL im September in der AOK-Arena. Anja Mittag (55. Minute) und Ramona Bachmann (57.) sorgten für den hochverdienten Sieg der Wölfinnen, die die Partie über weite Strecken dominierten und kaum Chancen der Bayer-Elf zuließen. Hinzu kommt noch der gelungene Rückrundenstart am vergangenen Sonntag. Die Wölfinnen besiegten den SC Sand im ersten Heimspiel des neuen Jahres souverän mit 4:1 (2:0) und präsentierten sich bereits in blendender Spiellaune. Verzichten muss Chef-Trainer Ralf Kellermann aber auf jeden Fall auf Zsanett Jakabfi. Die Ungarin, die sich in der ersten Pflichtpartie des Jahres eine komplexe hintere Kniegelenksverletzung zuzog, wird wohl länger ausfallen.

Eine neue Aufgabe hat derweil Nilla Fischer übernommen. Die Abwehrchefin des VfL ist das neue Gesicht der landesweiten Kampagne „Für Vielfalt im Sport – gegen Homo- und Transphobie“ vom Lesben und Schwulenverband Niedersachsen Bremen. Der Verband setzt sich für die Belange von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- oder intergeschlechtlichen Menschen ein.
Seit 2015 wird jährlich eine neue Aktion mit einem neuen Schirmherrn ins Leben gerufen. Nilla Fischer über ihre neue Aufgabe: „Ich finde es sehr wichtig, mich in diesem Bereich zu engagieren. Beim Sport sollte jeder gleichberechtigt sein. Wir sind auf einem guten Weg, müssen diese Thematik aber immer wieder ansprechen“, sagt die Wolfsburger Kapitänin.

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