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VfL will ersten Sieg unter Trainer Bruno Labbadia

1. Fußball-Bundesliga: Die Wolfsburger müssen heute bei der TSG 1899 Hoffenheim antreten – Camacho und Uduokhai wieder im Training.

Tritt mit dem VfL in Hoffenheim an: Josip Brekalo, hier gegen Wendell (Leverkusen). Foto: regios24/Darius Simka

 Von Jörg Kleinert, 09.03.2018.
 

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg will am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia einfahren. Mehr noch: Der VfL benötigt die Punkte dringend, andernfalls droht der Mannschaft ein Abrutschen auf Relegationsplatz 16. Für die TSG geht es heute (15.30 Uhr) hingegen darum, den Auswärtssieg in Augsburg zu vergolden und die Ausgangsposition für den Kampf um die internationalen Plätze zu verbessern.

Labbadia blieb als Coach erstmals bei einem neuen Klub in den ersten beiden Bundesliga-Partien sieglos (ein Remis, eine Niederlage). Beim VfL ist das nichts Neues, Vorgänger Martin Schmidt blieb die ersten sieben Bundesliga-Spiele ohne Sieg. Die TSG ist für den VfL indes ein gern gesehener Kontrahent. Die „Wölfe“ verloren nur eines der letzten sieben Bundesliga-Spiele gegen die Hoffenheimer. Ein Trend in den Partien zwischen diesen beiden Mannschaften spricht allerdings gegen einen VfL-Erfolg: In den letzten zehn Bundesliga-Duellen beider Clubs gab es keinen Auswärtssieg – den letzten schaffte der VfL im November 2012 (3:1).

Statistik hin, Statistik her: Abgerechnet wird am Samstag auf dem Rasen. Und auf den kehrt beim VfL allmählich Jakub Blaszczykowski zurück. „Kuba“ trainierte am Dienstag nach seiner langwierigen Rückenverletzung teilweise wieder mit der Mannschaft. Seit Mitte November vergangenen Jahres hatte der Pole unter wiederkehrenden Rückenbeschwerden gelitten. Ein Kandidat für die Hoffenheim-Startelf ist Blaszczykowski ebenso wenig wie zwei weitere Rekonvaleszenten: Ignacio Camacho, der Ende Oktober am linken Sprunggelenk operiert werden musste, und Felix Uduokhai, der seit Ende Januar mit einer Kniereizung ausfiel, nahmen am Dienstag auch an der kompletten Trainingseinheit am Vormittag teil. „Es fühlt sich richtig gut an, wieder auf dem Platz zu stehen“, freute sich Uduokhai, bei dem auf dem Kleinfeld vor allem schneller Spielaufbau und Torabschluss geübt wurden. Bei der Nachmittagseinheit nahmen die drei Rückkehrer dosiert am Torschusstraining teil.

Yunus Malli, dem sein bislang einziger Dreierpack seiner Bundesliga-Karriere gegen Hoffenheim gelang (beim Mainzer 3:1-Heimsieg 2015/16), musste die erste Übungseinheit nach leichten muskulären Problemen in der Wade abbrechen – eine reine Vorsichtsmaßnahme. Nicht im Mannschaftstraining dabei waren Gian-Luca Itter und Victor Osimhen, die aufgrund muskulärer Probleme weiter individuell trainierten. Genauso wie Josuha Guilavogui, der an den Folgen eines Pferdekusses laboriert. Daneben fehlten die Langzeitverletzten John Anthony Brooks, Yannick Gerhardt und Marcel Tisserand.

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