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„Wird sicher sehr kampfbetont werden“

Eintracht nach 0:2 gegen Heidenheim morgen in Aue – Hofmann und Bulut einsatzbereit.

Enttäuschte Spieler von Eintracht nach der Niederlage beim 1. FC Heidenheim. Foto: Langer/Eibner-Pressefoto

Von Elmar von Cramon, 26.01.2018.

Braunschweig. Auch im zweiten Spiel des Kalenderjahres müssen Eintrachts Zweitliga-Fußballer auswärts ran und gastieren morgen ab 13.30 Uhr bei Erzgebirge Aue. Nach der 0:2-Auftaktniederlage beim 1. FC Heidenheim stehen die Löwen unter Druck, da es erneut gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt geht.

„Wir werden die Mannschaft ähnlich wie in Heidenheim gut vorbereiten und hoffen, dass wir nicht nur über 45 Minuten guten Fußball spielen, sondern über 90 Minuten, um dort erfolgreich zu sein“, gibt sich Torsten Lieberknecht vor der Partie im Erzgebirge optimistisch. Beim 0:2 gegen Heidenheim hatte seine Mannschaft nach guter erster Halbzeit den Faden verloren und war gleich nach Wiederanpfiff in Rückstand geraten: „Wir haben die zweite Halbzeit fahrig begonnen, sodass die Heidenheimer Druck aufbauen konnten.“
Nun gehe es in Aue darum, die Auftaktniederlage „wiedergutzumachen und uns dort drei Punkte zu holen.“ Keine leichte Aufgabe für die Blau-Gelben, die auf einen physisch starken Gastgeber treffen.
„Das Unterfangen in Aue ist schwierig, es wird sicherlich sehr kampfbetont werden“, weiß auch Lieberknecht, der aber auf seine beiden jüngsten Neuzugänge Philipp Hofmann und Onur Bulut bauen kann. „Beide wären sofort einsatzfähig“, so der 43-Jährige, der auch auf den in Heidenheim ausgefallenen Özkan Yildirim zurückgreifen kann. Offen ist hingegen, ob Quirin Moll mitwirken kann, der gemeinsam mit seiner Partnerin Nachwuchs erwartet.
In jedem Fall ausfallen werden die Verletzten Julius Biada, Mirko Boland und Joe Baffo sowie Hendrick Zuck (Gelbsperre).
Erfreut reagierte Lieberknecht unterdessen auf die Aktion der Eintracht-Fans, ihrer Mannschaft beim Abschlusstraining besondere Unterstützung zuteil werden zu lassen: „Unterstützung tut immer gut, wir haben in Heidenheim enttäuschte Gesichter hinterlassen. Aus der Enttäuschung ist jedoch Zuspruch geworden, das tut den Jungs gut. Wir sind in der Pflicht, etwas zurückzugeben.“
Während es nach der Verpflichtung von Onur Bulut und dem Transfer von Onel Hernandez zu Norwich City bis zum Transferschluss am 31. Januar keine weiteren Kaderveränderungen mehr geben wird, scheidet Interims-Torwarttrainer Daniel Ischdonat zu diesem Datum aus: „Ich möchte mich bei Daniel für seine Arbeit bedanken. Nach der Verletzung von Alexander Kunze hat er einen sensationellen Job gemacht, alle Torhüter konnten sich unter ihm weiterentwickeln. Ich hoffe, dass er seine Arbeit im Anschluss anderswo fortführen kann.“
So könnten sie in Aue spielen: Fejzic – Reichel, Breitkreuz, Valsvik, Teigl – Khelifi, Hochscheidt, Schönfeld, Bulut (Yildirim)- Abdullahi (Hofmann), Nyman (Kumbela).

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