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Wölfe starten bei Borussia Dortmund

Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg tritt am Sonntag beim Team von Neu-Trainer Stöger an.

Trainingseinheit des VfL Wolfsburg mit Neuzugang Renato Steffen. Foto: regios24/Darius Simka

Von Jörg Kleinert, 12.01.2018.

Wolfsburg. Bundesliga-Jahresauftakt für den VfL Wolfsburg: Das Team um Trainer Martin Schmidt reist am Sonntag zu Borussia Dortmund. Anpfiff im Signal-Iduna-Park ist um 18 Uhr.

An die Ostwestfalen hegen die „Wölfe“ indes keine guten Erinnerungen. In keiner Partie der Hinrunde wurde der VfL derart dominiert wie von den Dortmundern bei der 0:3-Niederlage im August in der Volkswagen Arena.

Einige Zahlen unterstreichen dies: Der BVB hatte 71 Prozent Ballbesitz und verzeichnete 520 angekommene Pässe (Wolfsburg: 139). 649 Pässe hatten die Dortmunder gespielt, Wolfsburg kam nur auf 263. Christian Pulisic und Marc Bartra sowie Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang trafen für den BVB. Das Resultat passte in die Reihe der klaren Ergebnisse, die es zuletzt zwischen dem VfL und dem BVB gab. Wolfsburg hat die letzten fünf Bundesliga-Duelle gegen Dortmund verloren, kassierte dabei 18 Gegentore. Ihren letzten Sieg gegen Borussia feierten die Wölfe 2015. Es war ein ganz wichtiger, denn im Pokalfinale triumphierte der VfL mit 3:1.

Im Hinspiel gab es auf den Trainerbänken das reizvolle Duell der Niederländer Peter Bosz und Andries Jonker, nun kommt es zum Alpenklassiker Österreich gegen Schweiz. Wolfsburgs Martin Schmidt gewann in der Bundesliga nur das erste von fünf Duellen gegen Dortmunds Neu-Coach Peter Stöger.

Angenehme Erinnerungen an den VfL Wolfsburg hegt Dortmunds Nuri Sahin. Er feierte am 6. August 2005 bei Dortmunds 2:2 in Wolfsburg als jüngster Spieler aller Zeiten sein Bundesliga-Debüt. Den Wolfsburgern Daniel Didavi und Yunus Malli dürfte es bei dem Gedanken an die Dortmund-Spiele nicht so gut gehen. Malli verlor alle acht Bundesliga-Spiele gegen die Borussen, Didavi ist gegen den BVB ebenfalls sieglos, holten nur einen von 27 möglichen Punkten.

Personell sieht es beim VfL vor dem Sonntag-Gastspiel beim BVB nicht sonderlich gut aus. John Anthony Brooks, in der Innenverteidigung gesetzt, plagen Zeh- und Knieprobleme. Jeffrey Bruma brach am Mittwoch das Training ab. Fällt er aus, könnte Robin Knoche für ihn beginnen, auch Marcel Tisserand stünde für die Innenverteidigung bereit. Für Neuzugang Renato Steffen kommt ein Startelfeinsatz wohl noch zu früh. Ebenfalls keine Alternative für die Startelf sind Jakub Blaszczykowski (Aufbautraining nach Rückenproblemen) und der Spanier Camacho (Aufbautraining nach Sprunggelenk-Operation).

Gastgeber Dortmund muss zum Rückrundenstart möglicherweise auf seinen Kapitän Marcel Schmelzer verzichten. Der Linksverteidiger laboriert an einer Muskelverletzung in der Wade. Zurück sind dagegen Lukas Piszczek, Gonzalo Castro, Mario Götze und Marco Reus.
Fraglich ist, bei wem es am Ende für den Kader gegen Wolfsburg reicht.

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