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Wolfsburgs Frauen stehen wieder im Finale

DFB-Pokalspiel: Sieg in der Verlängerung beim SC Freiburg – Ewa Pajor erzielt das 2:1.

Schoss das 2:1-Siegtor in Freiburg: Ewa Pajor. Foto: regios24

Wolfsburg, 18.04.2017.

Spannend machten es die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg. Ein 2:1-Sieg in der Verlängerung beim SC Freiburg sorgte dafür, dass die Grün-Weißen in das Finale des DFB-Pokals der Frauen einziehen. Die polnische Stürmerin Ewa Pajor erzielte in der 96. Minute das entscheidende Tor zum 2:1 für die „Wölfinnen“ in Freiburg.

Damit kommt es am 27. Mai (16.15 Uhr) im Kölner Stadion gegen den Erstliga-Konkurrenten SC Sand zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels. Kurios: Die Paarung Freiburg gegen Wolfsburg gab es in den vergangenen vier Jahren dreimal in einem DFB-Pokal-Halbfinale. Immer behielten die Wolfsburgerinnen die Oberhand.

Im Freiburger Möslestadion fanden die Gäste zunächst besser ins Spiel. In Minute drei prüfte Pernille Harder mit einem Kopfball Freiburgs Nationaltorhüterin Laura Benkarth. Die Gastgeberinnen blieben über Standards gefährlich. In der 20. Minute brachte die dreimalige deutsche Nationalspielerin Hasret Kayikci den SCP per Freistoß in Führung. Dabei blieb es bis zum Pausenpfiff.

In Halbzeit zwei dauerte es nur sieben Minuten, bis die Grün-Weißen zum Ausgleich kamen. Caroline Hansen, norwegische Auswahlspielerin in Diensten der Wolfsburgerinnen, erzielte das 1:1 für den aktuellen Tabellenführer der Bundesliga. In der Folge entwickelte sich ein enges Spiel, in dem keinem Team ein weiterer Treffer in der regulären Spielzeit gelang. Entsprechend ging es in die Verlängerung.

In den Extraminuten nahmen die „Wölfinnen“ das Heft in die Hand und drückten auf den zweiten Treffer. Dieser fiel in der sechsten Minute der Extrazeit, als Pajor einen Angriff über die linke Seite aus rund sieben Metern Torentfernung erfolgreich abschloss.

Der VfL hat durch den erneuten Einzug ins Pokalfinale die Chance, den vierten Titelgewinn nach 2013, 2015 und 2016 einzufahren.

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