Zwei dicke Brocken in vier Tagen

Eishockey: Grizzlys müssen nach Nürnberg und erwarten Augsburg – Team verstärkt.

Neuzugang Nick Johnson machte beim Grizzlys-Training in der Eis-Arena einen guten Eindruck. Foto: regios24/Helge Landmann

Wolfsburg, 21.01.2017.

Erst geht’s nach Franken, dann kommen die Schwaben: Für die Grizzlys stehen binnen vier Tagen gleich zwei schwierige Partien auf dem Programm.
Am Sonntag (19 Uhr) gastiert der Wolfsburger Eishockey-Erstligist beim Tabellenzweiten Nürnberg Ice Tigers. Und am Mittwoch (19.30 Uhr) empfängt das Team von Trainer Pavel Gross mit den Augsburger Panthern dann den direkten Tabellennachbarn, der ebenfalls zielstrebig auf Kurs Richtung Play-offs steuert.
Einen Erfolg durften die Grizzlys indes schon vor diesen Duellen vermelden: Mit Nick Johnson verpflichteten sie einen neuen US-Amerikaner und schlossen damit die Lücke, die durch das verletzungsbedingte Saisonaus von Kris Foucault entstanden war. Der Kanadier fällt aufgrund einer Hüftverletzung eben langfristig aus.

Johnson – der Name ist in Wolfsburg kein unbekannter. Nick Johnsons älterer Bruder Gregg trug zwischen 2008 und 2009 das Grizzly-Trikot und erzielte dabei fünf Tore in 44 Spielen. Kein Wunder also, dass Coach Gross hofft, dass sein 30-jähriger Neuzugang mehr Torgefahr entfachen wird. „Er geht dahin, wo es wehtut. Der Slot ist sein Wohnzimmer. Von Vorteil ist zudem, dass er im Spielbetrieb ist“, sagte der Grizzly-Trainer.

Ohnehin erwartet Gross einen „hochmotivierten“ Johnson, da der Stürmer zuletzt nicht so zum Zug gekommen war. Vom HC Pilsen wurde der Angreifer an Dynamo Pardubice ausgeliehen, wo er in tschechischer Extraliga in sieben Spielen ohne Torerfolg blieb. Eben anders als noch in der Saison 2015/2016: Dort hatte Johnson in der spielstarken tschechischen Liga in 37 Spielen noch 22 Treffer erzielt.

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