28. August 2021
Sport

1860 München ist der heißeste Anwärter auf den Aufstieg

Vier ehemalige Braunschweiger im Kader

Braunschweig. Zweimal in Serie ging den Münchner Löwen im Aufstiegskampf auf den letzten Metern die Puste aus. Nutznießer war jeweils der FC Ingolstadt, der in diesem Sommer via Relegation den Sprung in die zweite Liga schaffte. Dieses Ziel wollen die Münchner Löwen in dieser Spielzeit ebenfalls realisieren und wurden in fast allen Umfragen zum Aufstiegskandidaten Nummer eins ernannt.

Mit nur einer Niederlage in fünf Spielen und einem Sieg im Elfmeter-Pokalkrimi gegen Zweitligist Darmstadt 98 scheint die Elf von Trainer Michael Köllner dieser Rolle durchaus gewachsen, was wohl auch mit der ausgewogenen Kaderstruktur zu tun hat. Bis auf Dennis Erdmann (1. FC Saarbrücken) verließen nur Ergänzungsspieler den Verein, auch wenn ein Wechsel von Sechser Dennis Dressel (Angebot von Darmstadt 98) bis zur Wechselfrist in der kommenden Woche noch im Bereich des Möglichen liegt.

Mit Marcel Bär, der ein Angebot zur Vertragsverlängerung in Braunschweig abgelehnt hatte, verstärkte man sich im Offensivbereich, wo auch Yannick Deichmann (neu vom VfB Lübeck) zu Hause ist. Rechtsverteidiger Kevin Goden (1. FC Nürnberg) besitzt ebenfalls eine Blau-Gelbe Vergangenheit, was auch für Heidenheim-Leihspieler Merveille Biankadi und Defensivmann Quirin Moll zutrifft. Letzterer erlitt beim jüngsten 3:0-Erfolg gegen Viktoria Köln jedoch eine Wadenverletzung und könnte gegen die Blau-Gelben ausfallen.

Die für ihre gute Nachwuchsarbeit bekannten „Sechziger“ ließen in dieser Spielzeit bereits zwei ganz junge Talente Profiluft schnuppern. Der 16-Jährige Mansour Ouro-Tagba feierte als jüngster Löwenkicker aller Zeiten im Bayernpokal sein Debüt im Profikader. Das gleichaltrige Abwehrtalent Leandro Morgalla saß in zwei Begegnungen immerhin auf der Bank.

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