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„Wir wollen ein E-Scooter-Chaos in Braunschweig verhindern“

Oliver Schatta und Maximilian Pohler wollen reibungslosen Verkehr

Oliver Schatta probiert bei Fahrrad Hahne einen E-Scooter aus. Foto: privat

Innenstadt. Oliver Schatta möchte Braunschweig vor dem Chaos bewahren. Der CDU-Landtagsabgeordnete arbeitet an einem „Elektroroller-Masterplan.“

Vor Kurzem war der begeisterte Autofahrer Schatta mit der Bahn nach Berlin gefahren und hat sich erschrocken: „Es sah vor dem Bahnhof aus, als seien Elektroroller vom Himmel geregnet.“ So schildert er seinen Eindruck. Kreuz und quer, übereinander, an Geländern hängend, vermischt mit Fahrrädern, habe sich ihm ein schauriges Bild geboten.
„Deshalb habe ich mir gemeinsam mit Maximilian Pohler von der Jungen Union überlegt, wie wir in Braunschweig das Thema Elektroroller in vernünftige Bahnen lenken können“, sagt er. Mit ihrer Initiative wollen die beiden Politiker eine Diskussion anstoßen, Arbeitsausschuss Innenstadt, IHK und Stadtmarketing werden erste Ansprechpartner sein.
„Uns schwebt vor, dass zum Beispiel in verschiedenen Geschäften oder Museen die Roller ausgeliehen werden können“, erklärt Schatta, „gleichzeitig wollen wir über das Stadtgebiet verteilt Hotspots schaffen, die für Kunden bei Tag und Nacht erreichbar sind.“

Schatta und Pohler wollen mit ihrer Initiative den Anstoß für neue Mobilitätsformen in Braunschweig geben. „Braunschweigs Mobilität ist vielseitig. Autos, Fahrräder, Fußgänger und Rollerfahrer gehören schon heute neben vielen anderen Mobilitätsformen zu unserem Stadtbild. Dieses Miteinander begrüße ich ausdrücklich“, erklärt Oliver Schatta, „zusätzlich wollen wir nun auch in Braunschweig endlich E-Scooter auf unseren Straßen und Fahrradwegen nutzen können, um noch schneller und effizienter von A nach B zu kommen. Damit verbessern wir auch die Lebensqualität in der Stadt.“

Hierzu wolle man die bestehenden Fahrradwege ausbauen, um ein möglichst reibungsloses Miteinander auf Braunschweigs Straßen zu ermöglichen, erläutert Pohler: „Ohne ausreichend breite, asphaltierte innerstädtische Radwege wird es keinen sinnvollen Betrieb eines Mietsystems für E-Scooter in Braunschweig geben können. Der Ausbau und die Sanierung müssen schneller erfolgen“, ergänzt er.

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