8000 Besucher strömten zur Bawoga | Neue Braunschweiger
13. März 2018
Kultur

8000 Besucher strömten zur Bawoga

Bei der Messe im Congress-Park ging es um die Themen Bauen, Wohnen und Garten

Von Andreas Stolz, 13.03.2018

Wolfsburg. Die Bawoga, die Fachmesse für Bauen, Wohnen und Garten in Wolfsburg, hat einen speziellen Charakter. Zum einen ist es der Versuch, das Handwerk vor Ort intensiv einzubinden. Zum anderen setzt die jährliche, zweitägige Veranstaltung im Congress-Park auf ein umfangreiches Vortagsprogramm. Diesen nimmt aktuelle Themen aus den Bereichen energiesparendes Bauen, Sanierungen und Finanzierungmodelle ins Visier. Rund 8000 Besucher zählten die Veranstalter Jens Rosenberg und Frank Henkel bei der Bawoga in den Jahren zuvor – und dieses mal waren es wieder rund 8000.
Jens Rosenberg war zufrieden: „Bei diesem schönen Wetter hatte ich schon Befürchtungen, die Leute nehmen sich etwas anderes vor und es könnten weniger Besucher werden.“ Die Gäste kamen aus der gesamten Region. Sie spazierten durch die Räume, begutachteten das Angebot und suchten das Gespräch mit den Branchenvertretern. „Wir haben in diesem Jahr 120 Aussteller und 100 Stände“, erzählte Jens Rosenberg.
Der Trend bei den potenziellen Bauherren geht – der Zeit gemäß – weiterhin zum Einbeziehen ökologischer Aspekte. Die Helmstedterin Martina Berenyi besucht diese Frühlingsmesse im Wolfsburger Congress-Park jedes Jahr. Ihre Motivation: „Hier gibt es Informationen rundum. Und das auch zum Energiesparen, was mich besonders interessiert.“ Die Frau aus dem Landkreis Helmstedt hatte zuvor den schottischen Scherenschleifer Keith bestaunt. Der „Showman am Schleifstein“ hat Vorfahren auf der Insel. Er lebt inzwischen jedoch in Bremen und macht alle Jahre wieder in Wolfsburg – publikumswirksam – (die) Klingen scharf. Ein Besucher wollte wissen: „Geht`s auch mit Gartenscheren? Die Antwort war wortlos. Keith griff einfach zu einem solchen Werkzeug und demonstrierte spontan das Schärfen.
Nicht nur Gebäude selbst, sondern auch ihr Innenleben, ihre umfangreche Ausstattung, standen im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Und weil Essen und Trinken nach einem geflügelten Wort Leib und Seele zusammenhält, warfen viele Messegäste einen Blick auf die Küchen, und manche auch in die leeren Gefriertruhen. Im Spiegelsaal wurde Genuss popagiert, wer mochte, konnte Wein verkosten. Was das mit der Bawoga zu tun hatte, umrissen die Winzer aus Deutschlands Südwesten mit den scherzhaften Worten: „Wir sind der Meinung, dass in jedes Haus ein Weinkeller gehört.“

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