92 Millionen Euro fließen in die Infrastruktur | Neue Braunschweiger
19. März 2021
Politik

92 Millionen Euro fließen in die Infrastruktur

Die Stadt hat das Tiefbauprogramm für 2021 veröffentlicht

Der Brückenneubau am Autobahnkreuz Süd bleibt ein Mammutprojekt. Foto: Stefan Lohmann/regios24

Braunschweig (ako). Die Infrastruktur einer modernen, attraktiven und wachsenden Stadt ausbauen und erhalten: Das ist die Maßgabe für das Tiefbauprogramm in Braunschweig.

Knapp 92 Millionen Euro fließen in Herstellung und Erneuerung städtischer Straßen, Brücken, Gleise und Leitungen. Davon werden 22 Millionen Euro in die Instandsetzung, Verbesserung und den Neubau von Straßen und Brücken investiert, während die restliche Summe für die Neuverlegung und Sanierung von Ver- und Entsorgungsleitungen sowie für das Stadtbahnnetz aufgewendet wird.

Hinzu kommen die Mittel vom Bund für das größte aktuelle Tiefbauprojekt, den Ersatzneubau der Brücke im Autobahnkreuz Braunschweig-Süd. Nach vorbereitenden Arbeiten soll in diesem Jahr die eigentliche Baumaßnahme beginnen. „Covid-19 stellt uns alle vor große Herausforderungen“, betont Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. „Dennoch wollen wir auch im Jahr 2021 im Sinne einer Optimierung gemeinsam mit den Leistungsträgern in den Ausbau der verkehrlichen Infrastruktur investieren. Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH, die Braunschweiger Netz GmbH und die Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) investieren gemeinsam mit der Stadt Braunschweig fast 92 Millionen. Dazu kommen noch die Investitionen der privaten Wirtschaftsunternehmen, die in diesem Jahr in die Infrastruktur fließen werden.

„Die Maßnahmen werden durch die Bauverwaltung bestmöglich koordiniert. Aber wenn auf der Straße gebaut wird, sind Einschränkungen im Verkehrsfluss nicht gänzlich zu vermeiden“, bittet Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer um Verständnis. Parallele Baustellen auf den großen Einfallstraßen werden vermieden, sodass ein Ausweichen immer möglich sei, versprechen die Beteiligten.

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