Ab sofort: Bolzen am Nussberg | Neue Braunschweiger
13. Juli 2018
Politik

Ab sofort: Bolzen am Nussberg

In dieser Woche wurde der Kunstrasenplatz offiziell für Hobbykicker freigegeben

Nach der Finnenlaufbahn ist der neue Kunstrasenplatz unterhalb des Nussbergs die zweite Möglichkeit im Östlichen Ringgebiet, spontan Sport zu treiben. Der Platz ist für jedermann offen und richtet sich besonders an Jugendliche. Fotos: Wiefel

Braunschweig. Der Ort hatte im Vorfeld zu einigen Diskussionen geführt, doch letztlich konnte der neue Kunstrasenplatz, der in dieser Woche unterhalb des Nussbergs eröffnet wurde, alle überzeugen.

„Mit der Finnenlaufbahn und dem geplanten Fitnessparcours ist er ein tolles Freizeitangebot im Stadtviertel“, war Juliane Krause, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin im Östlichen Ringgebiet, sichtlich zufrieden. Zusammen mit Klaus Wendroth (Sportausschuss), Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker und Erstem Stadtrat Christian Geiger übergab sie den Bolzplatz am Donnerstag der Öffentlichkeit. Ab sofort kann jeder auf dem 20 mal 40 Meter großen Platz kicken, „ohne Gefahr zu laufen, in einem Erdloch mit dem Fuß umzuknicken“, sagte Klaus Wendroth mit Blick auf den makellosen grünen Kunstrasenteppich.

Die Anlage, die Teil des Masterplans Sport 2030 ist, war zunächst nicht bei allen auf Begeisterung gestoßen. Vor allem die Hundebesitzer des Östlichen Ringgebiets, die um ihre freie Auslaufwiese am Nussberg fürchteten, liefen Sturm. „Für die verlorene Fläche wurde aber ein Ausgleich gefunden“, beruhigte Juliane Krause.

Übergaben den Bolzplatz der Öffentlichkeit (v. l.): Klaus Wendroth (Sportausschuss), Juliane Krause (stellvertretende Bürgermeisterin Östliches Ringgebiet) und Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker.

Der Bolzplatz im Östlichen Ringgebiet ist die dritte Kunstrasenanlage der Stadt. Im Sommer vergangenen Jahres wurden bereits zwei Plätze im Heidberg und in der Weststadt mit Rasen ausgestattet, um die Wasserschlachten nach starkem Regen zu verhindern. Für den Bau am Nussberg hatte die Stadt 120 000 Euro in die Hand genommen.

Neues Gebäude für Bezirkssportanlage

Auch die Bezirkssportanlage Franzsches Feld erhielt ein Facelifting: Fünf Jahre ist der Brand in der Anlage her. Jetzt hat sie ein neues Funktionsgebäude mit Vereinsräumen, zusätzlichen Umkleiden, Platz für die Stadionkasse und ein behindertengerechtes WC bekommen. Oberbürgermeister Ulrich Markurth sowie Erster Stadtrat und Sportdezernent Christian Geiger weihten die Anlage in dieser Woche offiziell ein. „Mit der Fertigstellung wurde die sportliche Infrastruktur der Anlage auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht“, freute sich Markurth.

Wie der Bolzplatz am Nußberg ist das neue Gebäude Teil des Masterplans Sport 2030. „Die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten für den Schul- und Vereinssport ist von grundlegender Bedeutung und ein zentraler Aspekt der Stadtpolitik“, betonte der OB. Die Anlage Franzsches Feld ist eine von sechs städtischen Bezirkssportanlagen. Sie umfasst acht Großspielfelder und ist damit die größte Anlage für den Fußballsport in Braunschweig. Nutzer sind der Braunschweiger Sport-Club Acosta und die Freie Turnerschaft Braunschweig.
Zusammen mit dem Neubau erhielt auch die ehemaligen Einliegerwohnung im Hauptgebäude eine neue Funktion: Sie wurde zum ersten modernen Zentrum für männliche und weibliche Schiedsrichter in der Region ausgebaut. Insgesamt investierte die Stadt rund 950 000 Euro.

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