Alles andere als staubtrocken

TU-Night am kommenden Samstag (29. Juni) zeigt, wie spannend Wissenschaft ist

Spektakulär: Die TU-Night fesselt mit Musik, Forschung und Bühnenshows. Rund 20 000 Besucher werden erwartet. Foto: Jonas Vogel/TU Braunschweig

Nordstadt. Warum hält Sport die kleinen grauen Zellen fit? Und wer schafft es, aus Legosteinen ein Fahrzeug der Zukunft zu entwickeln? Die TU-Night am kommenden Samstag (29. Juni) wird wieder für manchen Aha-Effekt sorgen. Vor allem aber will sie zeigen, dass Wissenschaft nicht staubtrocken ist, sondern Spaß macht.

Rund 20 000 Gäste werden erwartet. Zwischen 18 und 1 Uhr wird ihnen ein Mix aus Musik, Vorträgen, Einladungen zum Selbstversuch und Infos rund ums Studium geboten. Unter dem Motto „Wissen bewegt Zukunft“ steht die siebte Ausgabe der TU-Night ganz unter dem Gedanken der Bewegung. Aber nicht nur. „Auch die Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle“, erklärt Projektchefin Dr. Saskia Frank. Ob Müll oder Kraftstoff – die Organisatoren der TU-Night haben sich ihre Gedanken gemacht.

Stellten das Programm der TU-Night vor (v.l.): Professor Martin Korte (Institut für Zoologie), Dana Tholen (AStA), Dr. Saskia Frank (Projektleiterin), Dr.-Ing. David Inkermann und Dipl-Ing. Filip Vysoudil (Institut für Konstruktionstechnik). Foto: Birgit Wiefel

Zum ersten Mal wird es bei der TU-Night Pfandbecher geben. Vorträge beschäftigen sich außerdem mit nachhaltigem Obstanbau, einer Müllabfuhr fürs All und die Rolle von Parks und Bäumen in der Stadt. „Wir wollen mit unseren Gästen ins Gespräch kommen“, nennt Dr. Saskia Frank ein wichtiges Ziel der TU-Night, die auch kritische Themen nicht scheut. „Alles exzellent!?“ fragt zum Beispiel der Allgemeinde Studierende Ausschuss (AStA) anlässlich einer Podiumsdiskussion zur Bewerbung der TU als Exzellenzuniversität. TU-Präsidentin Anke Kaysser-Pyzalla und Annette Schütze, SPD-Landtagsabgeordnete, werden sich den Fragen des Publikums stellen.
Dozenten zum Anfassen

Dozenten zum Anfassen gibt es außerdem im Tentomax, dem Ersatzzelt für den größten Hörsaal der TU, der aktuell saniert wird. Professor Martin Korte vom Institut für Zoologie lüftet dort das Geheimnis, warum Bewegung gut fürs Gehirn ist und wieso es auch schuld daran ist, dass so viele Menschen an Übergewicht leiden. So viel sei verraten: Es geht um Fettzellen, Energietanks und liebgewonnene Gewohnheiten.

Um 18 Uhr eröffnet die TU Big-Band das Musikprogramm auf dem Universitätsplatz. Auf zwei Bühnen, im Tentomax sowie in der Oker-Lounge, treten in diesem Jahr Bands aus Berlin, Braunschweig und der Region auf. „Obwohl die große Mehrheit der Besucher Studierende sind, ist die TU-Night für jeden – auch für Familien – gedacht“, verweist Frank zum Beispiel auf die Campus-Rallye. Alle Infos: www.tunight.tu-braunschweig.de.

 

^