19. Februar 2022
Sport

„Alles wieder auf dem Prüfstand“

Auch nach den Siegen muss sich der VfL neu beweisen

Keeper Koen Casteels hofft, dass die ganz stürmischen Zeiten beim VfL nach zuletzt zwei Siegen beendet sind. Foto: regios24

Wolfsburg. Stürmischen Zeiten gab es beim VfL Wolfsburg in dieser Woche – wie überall in der Region – nur im tatsächlichen Sinn. Nach zuletzt zwei Siegen gehen die Wölfe mit breiter Brust in die Bundesliga-Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim.

Sturmtief Ylenia hat die Vorbereitung darauf nicht beeinflusst. „Wir konnten unser Training wie gewohnt absolvieren“, bestätigte Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag. Auch das Spiel, bei dem erstmals wieder 10 000 Zuschauer zugelassen sind, dürfte stattfinden. „Unser Stadion hat ein elastisches  Dach“, sieht Sportdirektor Marcel Schäfer keinen Anlass zur Sorge.

Zu Gegner Hoffenheim sagte Kohfeldt: „Das ist eine spielstarke Mannschaft, die um die Champions League kämpft.“ Angesichts von zuletzt sechs Toren in zwei Spielen hat der Trainer Fortschritte bei seiner Mannschaft ausgemacht: „Ich sehe, dass das kein Zufall ist, wie wir Chancen herausspielen. Wir sind ein Stück weit effizienter geworden.“ Dennoch arbeite man gemeinsam daran „mehr Spielkontrolle zu erlangen“.

Personell kann Kohfeldt auf den gleichen Kader wie vor dem Frankfurt-Spiel vor einer Woche zurückgreifen, das heißt die Verletzten Lukas Nmecha und Xaver Schlager werden wohl noch nicht wieder auflaufen.
Zur Stimmungslage in das Mannschaft sagte Kohfeldt: „Ein Hauptaspekt ist die Mischung zwischen Lockerheit und Fokus. Den Fokus herzustellen ist einfacher, die Lockerheit holst du dir über Siege.“ Aber, auch wenn das momentan so ist: „Am Samstag steht alles wieder auf dem Prüfstand.“

Diese Meinung teilte auch Kapitän und Torhüter Koen Casteels Anfang der Woche: „Zwei Siege geben dir ein bisschen Luft, aber wir sind nicht raus. Die nächsten drei, vier Spiele sind entscheidend, in welche Richtung es geht.“

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