14. August 2021
Sport

Amaize zurück in Braunschweig

Basketball: Löwen holen drei Neue – NBA-Star Schröder verpokert sich

Robin Amaize erhält einen Einjahresvertrag. Foto: imago

Braunschweig. Während Löwen-Gesellschafter und NBA-Star Dennis Schröder in dieser Woche wegen fragwürdiger Business-Entscheidungen den Spott und die Schadenfreude der Basketballwelt auf sich zog, haben seine Löwen ihren Kader für die kommende Bundesliga-Saison weiter verstärkt.

So werden der kanadische Center Owen Klassen, der tschechische Aufbauspieler Ondrej Sehnal und Rückkehrer Robin Amaize in der kommenden Saison für die Mannschaft von Trainer-Neuzugang Jesus Ramirez auflaufen.

Den heute 27-jährigen Amaize dürften viele Löwen-Fans schon im Braunschweiger Dress gesehen haben. Von 2013 bis 2016 erhielt der 1,96 Meter Mann, der auf den Positionen zwei und drei spielen kann, seine basketballerische Ausbildung in Braunschweig. Gemeinsam mit Trainer Raoul Korner ging Amaize dann nach Bayreuth, es folgten Jahre in Oldenburg und beim FC Bayern München, mit dem er auch in der Euroleague spielte.
„In den vergangenen fünf Jahren habe ich viel Erfahrung auf dem höchsten Niveau sammeln und mich tagtäglich mit den besten Spielern messen können“, sagt Amaize, der zuletzt in München rund 14 Minuten pro Partie auf dem Feld stand (4,1 Punkte). „Dieses Wissen möchte ich nun an die jüngeren Teamkollegen weitergeben und als Leader vorangehen.“

Einer dieser jüngeren Teamkollegen ist Ondrey Sehnal. Beim USK Prag reifte der 23-Jährige zuletzt laut Löwen-Geschäftsführer Nils Mittmann „zu einem der dominierenden Spieler in Tschechien“ heran und unterschrieb bei den Braunschweigern einen Zweijahresvertrag. Aus der Bundesliga bereits bekannt ist der 29-jährige, 2,08 Meter große Klassen, der in Hagen, Würzburg und Ludwigsburg aktiv war.

Für ein Jahr unterschrieb Löwen-Boss Dennis Schröder Anfang der Woche bei den Boston Celtics. Delikat: Erst im März hatte der 27-Jährige einen Vierjahresvertrag seines damaligen Klubs Los Angeles Lakers über 84 Millionen Dollar abgelehnt, nun heuerte er für nur 5,9 Millionen in Boston an. „Episch verzockt“, fasste das Sport-Portal Spox diesen Vorgang zusammen. Immerhin: Im kommenden Sommer darf Schröder erneut verhandeln. Nach einer überzeugenden Saison könnte dann doch noch ein großer Zahltag winken.

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