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Angehende Sanitäter üben den Ernstfall

Bei der Abschlussprüfung mussten die zwölf Profi-Ersthelfer einen Schwerverletzten versorgen.

Von Marlen Richter, 12.12.2017

Wolfsburg. Wer Sanitäter werden möchte, muss eine Pflichtausbildung absolvieren. Diese baut auf dem Erste-Hilfe-Kursus auf, der Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung ist. Beim DRK-Kreisverband Wolfsburg fand jetzt die Abschlussprüfung der zwölf Teilnehmer statt.
Unter den angehenden Sanitätern waren auch Angehörige des THW Helmstedt, mit dem das DRK Wolfsburg seit langem eine gute Kooperation pflegt, so Kreisbereitschaftsleiter Klaus Meier.
 72 Übungseinheiten mussten die Teilnehmer an den vergangenen Wochenenden absolvieren und wurden von dem Sanitätsausbilder Ullrich Meisel und Notarzt Dr. med. Sven Markworth zu Themen wie etwa Störungen des Herz-Kreislauf-Systems, Verhalten im Einsatz, Umgang mit Betroffenen, und Hygiene geschult.
Unter den Augen der PrüferMarkworth, der Assistenzärztin Sarah Meisel und dem Sanitätsausbilder Ullrich Mantal bei der Abschlussprüfung mussten sie zeigen, was sie gelernt hatten.
Nachgestellt wurde ein Arbeitsunfall, bei dem Sebastian Wilhelmi überzeugend das verletzte Opfer mimte.
Die Prüflinge hatten die Aufgabe, die Erstversorgung durchzuführen.
Ullrich Mantal:
„Es geht dabei vor allem darum, das therapiefreie Intervall zu überbrücken, bis der Notarzt eingetroffen ist und weitere Maßnahmen vornehmen kann.“
Der Bereitschaftsleiter Meier, der die Sanitätsausbildung seit mehreren Jahren betreut, war mit den Teilnehmern äußerst zufrieden:
„Sie haben sich hervorragend geschlagen. Es ist nicht selbstverständlich, dass die Teilnehmer die Wochenenden opfern, um sich fortzubilden und das umfangreiche Ausbildungsprogramm nebenbei absolvieren. Gerade in der heutigen Zeit, in der ehrenamtliche Tätigkeiten nicht mehr so häufig ausgeübt werden und gleichzeitig die Arbeitsstunden und auch der Anspruch steigen. “

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