Antwerpen fordert die Basics ein | Neue Braunschweiger
1. Februar 2020
Sport

Antwerpen fordert die Basics ein

Eintracht Braunschweig empfängt Schlusslicht Jena – Trainer kritisiert Laufleistung des Teams

Robin Becker – hier im Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg – kehrt in die Startelf zurück. Foto: Christian Schroedter/imago

Braunschweig. Zum ersten Heimauftritt des neuen Jahres empfängt Eintracht heute um 14 Uhr die Mannschaft von Carl Zeiss Jena. Ein Sieg gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten ist für die Elf von Marco Antwerpen Pflicht, wenn man die Aufstiegszone nicht aus den Augen verlieren möchte.

Noch immer zeigte sich der Eintracht-Coach verärgert über den blutleeren Auftritt seiner Mannschaft beim 1:4 gegen 1860 München: „Wir wollen oben dran bleiben, so sind wir aber nicht in der Lage dazu, das muss man in aller Ehrlichkeit sagen. Wir waren dem Gegner deutlich unterlegen und das können wir in der Form nicht akzeptieren.“ Vor allem die Lauf- und Zweikampfleistung soll laut Antwerpen deutlich erhöht werden, um den Tabellenletzten zu knacken. „Die Basics müssen stimmen, dann müssen wir uns keine Gedanken um den Gegner machen“, fordert er, warnt gleichzeitig aber auch davor, die Mannschaft von Rico Schmitt zu unterschätzen: „Wer bei uns etwas auf die leichte Schulter nimmt, ist hier komplett verkehrt.“ Im Hinblick auf die Zuschauer fordert er seine Spieler auf, „in Vorleistung zu gehen“, um sich die dringend benötigte Unterstützung von den Rängen zu verdienen: „Wir brauchen gerade jetzt ein Publikum, das komplett hinter uns steht. Die Unterstützung tut besonders den jüngeren Spielern gut, die wissen, dass ihnen ein Fehler verziehen wird, wenn sie weiter Gas geben.“

Robin Becker, der gegen 1860 München zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, kehrt in die Stammelf zurück, für die auch Yari Otto ein Thema werden könnte: „Robin wird in der Abwehr gebraucht und Yari tut uns als lautstarker Spieler mit seinem jugendlichen Elan gut.“
Gut taten den Löwen in München trotz der Niederlage die Neuzugänge Marvin Pourié und Merveille Biankadi: „Man konnte erkennen, dass Qualität dazu gekommen ist. Ich glaube, dass sie in Braunschweig angekommen sind. Wir versuchen jetzt mit den Jungs erfolgreich Fußball zu spielen.“ Ausfallen werden Manuel Schwenk (Muskelfaserriss) und Leandro Putaro, der über Unwohlsein klagt.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Ziegele, Becker, Kessel – Wiebe (Otto), Nehrig (Kammerbauer), Fürstner (Pfitzner) – Biankadi, Pourié, Bär (Goden).

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