Antwerpen fordert Kampf und Leidenschaft | Neue Braunschweiger
21. Dezember 2019
Sport

Antwerpen fordert Kampf und Leidenschaft

Eintracht-Trainer erwartet Steigerung von seinem Team – Volles Haus gegen Magdeburg – Fürstner-Comeback möglich

Der Eintracht-Trainer will Spielertypen wie Marc Pfitzner (hier im Duell mit Maximilian Thalhammer vom FC Ingolstadt 04). Foto: Susanne Hübner/imago images

Braunschweig. Zum letzten Mal in diesem Jahr kämpfen die Löwen heute um 14 Uhr gegen den 1.FC Magdeburg um Punkte. Nach zwei schwachen Spielen in Folge will Marco Antwerpen den Eintracht-Fans mit einem Sieg ein passendes Weihnachtsgeschenk machen. Die Stimmung dürfte entsprechend festlich sein; die Partie ist bis auf wenige Restkarten ausverkauft.

„Das Stadion ist voll, dementsprechend wird eine gute Stimmung sein“, freut sich auch der Eintracht-Coach auf den Vergleich mit dem befreundeten Traditionsclub aus dem Bördeland. Auch wenn der Zweitligaabsteiger seinen Ansprüchen bislang nicht genügt hat, sieht er keinen Grund, die Aufgabe zu unterschätzen und bescheinigt dem Gegner eine „hohe individuelle Qualität.“

Nach den wenig berauschenden Auftritten gegen Mannheim und Meppen fordert er eine Leistungssteigerung. „Wir werden definitiv besser spielen müssen, sonst wird es schwierig, Spiele zu gewinnen“, so Antwerpen, der „Kampf und Leidenschaft“ von seiner Mannschaft erwartet. Speziell unter Druck machte sein Team zuletzt keine gute Figur und muss sich in dieser Hinsicht deutlich verbessern. Antwerpen erwartet die Gäste zumindest teilweise angriffsfreudig: „Sie werden mit Sicherheit versuchen, uns in gewissen Phasen unter Druck zu setzen. Es geht darum, dann die passenden Lösungen zu finden. Wir müssen uns an Absprachen und das, was wir vorher trainiert haben, halten. Machen wir das nicht, sieht es aus wie in der vergangenen Woche gegen Meppen.“

Neben dem gelbgesperrten Danilo Wiebe fällt wahrscheinlich auch Kapitän Bernd Nehrig aus. „Wir gehen davon aus, dass er uns nicht zur Verfügung steht“, erklärt der Eintracht-Trainer und rückt Marc Pfitzner in den Fokus, der vor gut zwölf Jahren sein Profidebüt gegen den FCM feiern konnte: „Auch wenn er zuletzt nicht im Kader war, ist er ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Vielleicht brauchen wir jemanden, der etwas Hitziges auf den Platz bringt, um Energie freizusetzen.“

Neben Pfitzner könnte auch der lange verletzte Stephan Fürstner zum Einsatz kommen: „Er ist kein Kandidat für die erste Elf. Manchmal macht es aber Sinn, jemanden mit in den Kader aufzunehmen, der die Jungs ganz anders mitreißt, auch wenn es nur in der Kabine ist. Vielleicht hilft er uns aber auch auf dem Platz.“

So könnten sie spielen : Fejzic – Kijewski, Ziegele (Burmeister), Becker, Kessel – Kammerbauer (Nkansah) Pfitzner – Kobylanski (Y.Otto) – Schwenk, Ademi (Proschwitz), Bär

Auch interessant