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Arnold: „Anspruchsvolles Programm“

Fußball: Eintracht eröffnet die Saison gegen den KSC – Nyman und Valsvik im Wartestand

Spricht mit seinen Spielern: Eintracht-Trainer Henrik Pedersen. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon, 13. Juli 2018
Braunschweig. Die Hälfte des diesjährigen Trainingslagers in Herxheim haben die Drittligakicker von Eintracht hinter sich. Rechtzeitig zum „Halbzeittag“ stand gestern das Testspiel gegen Greuther Fürth auf dem Programm, das bei Redaktionsschluss noch nicht beendet war. Noch bis zum kommenden Dienstag bleiben die Löwen in der Pfalz, bevor es für die Mannschaft von Henrik Pedersen zurück in die Heimat geht.

„Alles läuft sehr gut; der Trainer kann seine Einheiten wie gewünscht umsetzen, und die Jungs ziehen super mit“, ist Marc Arnold zufrieden. Auch die termingenaue Ansetzung der Auftaktpartie gegen den Karlsruher SC als Eröffnungsspiel der 3. Liga hatte unter der Woche für Freude im Lager der Blau-Gelben gesorgt. „Das ist etwas ganz Besonderes für unsere Zuschauer, es wird sicherlich eine tolle Atmosphäre herrschen“, blickt Marc Arnold voller Vorfreude auf den 27. Juli, wenn die Löwen und der KSC um 19 Uhr den Spielbetrieb innerhalb der deutschen Profiligen eröffnen.

In der folgenden Woche tritt Eintracht in Rostock erneut freitags um 19 Uhr an und empfängt am 7. August (Dienstag) zur gleichen Anstoßzeit den FSV Zwickau. „Das ist ein anspruchsvolles Programm, es wird von Anfang an gut zur Sache gehen“, weiß der sportliche Leiter der Löwen.

Noch immer befindet er sich auf der Suche nach Offensivverstärkungen und ist dabei mit Spielern aus dem In- oder Ausland bezüglich eines Leihgeschäfts oder einer festen Verpflichtung in Kontakt. Alles hängt jedoch weiterhin davon ab, ob sich noch wechselwillige Akteure verabschieden. Die neben Gustav Valsvik aussichtsreichsten Kandidaten auf einen Transfer, Suleiman Abdullahi und Christoffer Nyman, absolvieren weiterhin Rehamaßnahmen in der Heimat und können sich keinem potenziellen neuen Arbeitgeber präsentieren. Da die Anfragen für alle drei Hochkaräter laut Arnold weiterhin nur von unverbindlichem Charakter sind, liegt ein Wechsel momentan nicht in der Luft.
Während es bei Abdullahi (Vertrag bis 2020) aufgrund fehlender Arbeitserlaubnis nicht zu einem Comeback in der bevorstehenden Drittligasaison kommen kann, stellt sich die Frage, was mit Valsvik und einem gesundeten Nyman passiert, wenn sich kein Abnehmer findet. „Beide sind vollwertige Mitglieder unseres Kaders und würden sicherlich auch zum Einsatz kommen“, macht der 47-Jährige deutlich, dass man die sportlichen Qualitäten der beiden Hochkaräter trotz des beiderseitigen Transferwunsches nach wie vor schätzt.

Speziell im August könnte sich Bedarf ergeben, da die Löwen bis zum ersten Septemberwochenende sechs Punktspiele absolvieren müssen und zudem im DFB- und NFV-Pokal antreten. „Nach dem Auftaktspiel stehen uns zwei „englische Wochen“ bevor. Es ist sicherlich nicht verkehrt, dann genügend Spieler zur Auswahl zu haben“, so Arnold, der keine Unruhe im Kader befürchtet, falls es zu einem unerwarteten Verbleib der beiden Akteure kommt: „Jeder Spieler muss sich im Profifußball mit Konkurrenzsituationen auseinandersetzen, das ist ganz normal und gehört dazu.“

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