26. Juni 2018
Sport

Arnold: „Vorgaben des Trainers gut umgesetzt“

Fußball: Eintracht spielt Samstag in Gifhorn gegen den HSV II – Verbleib von Valsvik laut sportlichem Leiter unwahrscheinlich

Eintrachts Yari Otto und Präsident Sebastian Ebel umringt von Fans. Foto: Susanne Hübner

Von Elmar von Cramon
Braunschweig. Nach dem deutlichen 8:0-Erfolg über den Lehndorfer TSV hat bei Eintrachts Drittliga-Fußballern die zweite Vorbereitungswoche begonnen. Acht Einheiten stehen bis zum Wochenende auf dem Programm, das die Mannschaft von Henrik Pedersen zu einem Test gegen die U23 des Hamburger SV nutzt. Die Begegnung wird am Samstag um 15 Uhr im Gifhorner Stadion an der Flutmulde angepfiffen.

„Die Mannschaft hat die Vorgaben des Trainers gut umgesetzt. Außerdem haben wir einige schön herausgespielte Tore gesehen“, war Marc Arnold mit dem ersten „Aufgalopp“ in Lehndorf zufrieden. Während Onur Bulut, Philipp Hofmann, Eric Veiga und Samuel Abifade jeweils einen Treffer beisteuerten, trug sich Yari Otto gleich viermal in die Torschützenliste ein. „Schön, dass er als junger Spieler gleich so ein Erfolgserlebnis hat“, freute sich der sportliche Leiter für den Neuzugang, bescheinigte aber auch Samuel Abifade und Malte Amundsen einen gelungenen Auftritt. Neben Abifade durften sich mit Ayodele Adetula und Jan-Lukas Funke zwei weitere Nachwuchskräfte in der Offensive beweisen und Werbung in eigener Sache betreiben. Dazu werden die ehemaligen U19- oder U23-Akteure auch weiterhin Gelegenheit bekommen, denn weitere Neuzugänge werden laut Arnold erst später zum Kader stoßen: „Es werden wahrscheinlich noch zwei Leute für die Offensive verpflichtet.“

Dort stehen mit Suleiman Abdullahi und Christoffer Nyman noch zwei hochklassige Akteure unter Vertrag, deren Verbleib in Braunschweig allerdings kein Thema ist. Der Nigerianer kann aufgrund der fehlenden Arbeitserlaubnis in den Testspielen nicht eingesetzt werden, trainiert aber zumindest mit, um für seinen neuen Klub in Form zu sein. Der Schwede weilt noch zur Reha in seiner Heimat und wird demnächst in Braunschweig zurückerwartet, um nach seiner Leisten-OP möglichst bald wieder in den Trainingsbetrieb einzusteigen: „Es ist wichtig, von ihm zu erfahren, wie weit er nach seiner Verletzung ist. Interessierte Klubs wollen vor einer Verpflichtung natürlich wissen, wie es bei ihm gesundheitlich aussieht“, erläutert der 47-Jährige.

Dritter „Verkaufskandidat“ bleibt nach der Verpflichtung von Felix Burmeister Gustav Valsvik. Mit einem Verbleib in Braunschweig rechnet Arnold vor allem aufgrund dessen Nationalmannschaftsambitionen nicht: „In der 3. Liga hätte er es wohl deutlich schwerer, sich in den Fokus zu spielen. Außerdem sind wir in der Innenverteidigung auch ohne ihn sehr gut aufgestellt.“ Der lange Norweger war im Kalenderjahr 2017 sechsmal für die Nationalelf seines Landes aufgelaufen und stand unter anderem beim 0:6 in der WM-Qualifikation gegen Deutschland im September in der zweiten Halbzeit auf dem Platz. Im neuen Jahr wurde er in vier Begegnungen nicht wieder nominiert. Um erneut als Alternative zu Konkurrenten wie Harvard Nordtveidt (TSG Hoffenheim) oder Kristoffer Ajer (Celtic Glasgow) zu gelten, müsste der Norweger wohl mindestens zweitklassig auflaufen. „Ich sehe Gustav mit seinem Spielstil zum Beispiel in Englands zweiter Liga. Der dortige Transfermarkt wird aber erst nach der WM wieder in Bewegung geraten“, erklärt Arnold, der weiterhin auf Angebote für einen der drei Transferkandidaten wartet.

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