Auszeichnung: Viel Platz für Vielfalt

Nibelungen-Realschule ist jetzt „Schule ohne Rassismus“ – Johnny S gab Schulhofkonzert

Die Nibelungen-Realschule erhielt jetzt die begehrte Auszeichnung. Foto: Nibelungen-Realschule

Siegfriedviertel (mak). Die Nibelungen-Realschule hat jetzt die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“ erhalten. Die Lehrer freuen sich über das Engagement ihrer Schüler. Gemeinsam wurde gefeiert – der Braunschweiger Rapper Johnny S gab ein Schulhofkonzert.

Schon seit einigen Monaten waren die Klassensprecherinnen und Klassensprecher mit zahlreichen Listen durch die Klassen- und Lehrerzimmer der Nibelungen-Realschule gegangen. Am Ende haben mehr als 70 Prozent aller in der Schule durch ihre Unterschrift bestätigt, dass sie sich gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen möchten. Somit bedankte sich Schulleiterin Frau Böhme in ihrer Rede vor allem bei den Schülerinnen und Schülern, die durch ihr Engagement die Auszeichnung möglich machten. Im Namen der niedersächsischen Landesschulbehörde übergab schließlich Udo Fiedler die Plakette mit dem Aufdruck „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an die Schülervertretung, die auch schon einen Platz dafür ausgesucht hat. Das Schild wird direkt neben dem Schultor aufgehängt, so dass jeder Besucher gleich sieht, dass die Schule ein Ort der Vielfalt ist. Schülersprecherin Esra (15) richtete sich in ihrer Ansprache an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler: „Wir wissen alle, dass es nicht die perfekte Schule geben kann. Trotzdem ist es wichtig, dass jeder einzelne versucht, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung einzusetzen.“ Die Patenschaft für das Projekt übernahm der Braunschweiger Rapper Jonny S und begeisterte die Jugendlichen zum Abschluss mit einem Schulhofkonzert.

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