Baden erlaubt, aber keine Aufsicht | Neue Braunschweiger
10. Juli 2020
Sportliches

Baden erlaubt, aber keine Aufsicht

Das Schwimmen im Heidbergsee wird neu geregelt

An den Stränden des Heidbergsees darf künftig offiziell gebadet werden. Foto: Stefanie Druschke/oh

Braunschweig (a). Bald wird das Baden im Heidbergsee offiziell erlaubt sein. Der Verwaltungsausschuss hat am Dienstag beschlossen, eine Badestelle auszuweisen. Am Bienroder Kiesteich bleibt es dagegen beim Badeverbot.

Bislang wurde das Baden am Heidbergsee im Bereich des Strandes zwischen dem nördlichen und südlichen See geduldet und die Duldung mit dem Hinweis „Baden auf eigene Gefahr“ kommuniziert. Der Fachbereich Stadtgrün und Sport beauftragte die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) mit einem Gutachten, nachdem die Anforderungen für den Badebetrieb durch den Bundesgerichtshof 2017 erheblich verschärft worden waren. Die DGfdB empfahl den Betrieb als Badestelle. Diese Empfehlung setzt die Verwaltung nun in den nächsten Wochen um. Dazu wird die Beschilderung erweitert und um Übersichtstafeln ergänzt. Der Badeverbotsbereich wird mit Leinen oder Bojen kenntlich gemacht und eine Haus- und Badeordnung erstellt.

Zum Baden freigegeben wird der nördliche Seeteil, mit Ausnahme der Vegetationsbestände, und im südlichen Gewässer der im Besitz der Stadt befindliche Abschnitt. Aus Lärm- und Naturschutzgründen wird der Zutritt zum Gewässer ausschließlich an den derzeitigen Strandbereichen zwischen den Seeteilen am Heidbergstieg gestattet.

Bei einer Ausweisung als Badestelle ist keine Wasseraufsicht erforderlich. Wie bislang bleibt das Betreten des Strandes mit Hunden und das Baden mit ihnen zwischen dem 1. Mai und dem 30. September untersagt.
Am Bienroder Kiesteich bleibt es auch künftig beim Badeverbot. Einer Forderung des Stadtbezirksrats 112 Wabe-Schunter-Beberbach, die Schilder „Baden verboten“ durch „Baden auf eigene Gefahr“ zu ersetzen, wird die Verwaltung nicht folgen.

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