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Bahnbrücke in Salzgitter wird abgebrochen – Vollsperrung der Bundesstraße

Die Bahnbrücke bei Salzgitter-Barum wird abgebrochen und neu gebaut.

Salzgitter, 07.02.2015. Die Brücke über die Bahnstrecke im Zuge der B 248 bei Salzgitter-Barum wird abgebrochen und neu gebaut. Verkehrsteilnehmer müssen sich hier daher ab Montag, 16. Februar, auf Behinderungen durch eine Vollsperrung der Bundesstraße einrichten.

Hierauf wies die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Freitag in Wolfenbüttel hin.

Wie die Behörde weiter mitteilte, wird der Durchgangsverkehr in dieser Zeit aus Richtung Goslar kommend ab Salzgitter-Bad über die Nord-Süd-Straße nach Salzgitter-Watenstedt und von dort über die K 30 und die Immendorfer Kreuzung zurück auf die B 248 geführt; der Verkehr aus Richtung Braunschweig wird entsprechend umgekehrt geleitet.

Für den Anliegerverkehr besteht eine Umleitungsmöglichkeit über Cramme (K 50) und Wolfenbüttel-Leinde (K 49). Über diese Strecke wird auch der Radfahrer- und Fußgängerverkehr geführt.

Das 1976 errichtete Bauwerk muss nach Behördenangaben abgebrochen werden, weil eine notwendige Verbreiterung für den hier vorgesehenen neuen Radweg angesichts des Alters und des Zustandes der Brücke wirtschaftlich nicht zu vertreten ist.

Die neue Bahnbrücke wird mit 13,75 Metern lichter Weite rund sieben Meter kürzer sein als die jetzige Überführung (20,60 Meter), weil mittlerweile eins der ursprünglich drei Bahngleise weggefallen ist. Auf der Südseite wird sie den rund 880 Meter langen, neuen Radweg-Abschnitt entlang der B 248 aufnehmen.
In Bundesstraßenabschnitt zwischen der Einmündung der K 50 (Cramme) und der Einmündung der L 636 (Barum) wird außerdem auf rund 520 Metern Länge die Fahrbahndecke erneuert. An den Einmündungen der L 636 und der K 50 werden Querungshilfen (Verkehrsinseln) angelegt, an der Einmündung der K 50 entsteht zudem ein Linksabbiegestreifen von der B 248.

Die Vollsperrung der B 248 wird voraussichtlich bis Mitte November andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro, davon rund 1,2 Millionen Euro für den Brückenneubau. Kostenträger ist der Bund.

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